Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: So bunt zeigt sich der Ratinger Karneval

Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: So bunt zeigt sich der Ratinger Karneval

Närrischer Endspurt auf dem Weg zum großen Rosenmontagszug. In der Stadt gibt es ein besondere Initiative mit Ex-Prinz Samuel Awasum an der Spitze.

Der Ex-Prinz ist Vorsitzender des Integrationsrates und steht an der Spitze einer breiten Bewegung: Samuel Awasum will die Stadtgesellschaft in ihrer beeindruckenden Vielfalt abbilden. Und dies kann besonders gut beim Rosenmontagszug gelingen, den er im vergangenen Jahr noch als Tollität erlebt hat.

Aufgrund einer gemeinsamen Initiative des Integrationsrats, der Caritas, der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., Kreisvereinigung Mettmann, und der Optimisten-Fraktion im Rat laufen auch in diesem Jahr Bürger mit Migrations- und Integrationshintergrund mit.

So soll sich Ratingen erneut als weltoffene Stadt darstellen, in der alle Bürger ihren Platz im Karnevalsbrauchtum haben. Eine schöne Idee. Besondere Awasum liegt es am Herzen, dass Ratingen sich auch bei dem diesjährigen Rosenmontagszug als eine Stadt präsentiert, in der "alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Ethnie, ob mit oder ohne Behinderung, am Brauchtum der Stadt teilhaben". Bereits im vergangenen Jahr hat diese Initiative eine positive Resonanz gefunden. So sei es nur konsequent, auch bei diesem Rosenmontagszug mitzumachen, sagt er. Die Organisatoren sind sicher: Die Fußgruppe "Ratingen ist bunt" wird zu einer schönen Bereicherung und macht aus dieser besonderen Aktion bereits eine kleine Tradition.

Obwohl es schon einige Sponsoren gibt, bittet Awasum alle, die Ratingen noch bunter sehen wollen, sich bei Zeliha Yetik, Integrationsbeauftragte der Stadt Ratingen und Geschäftsführerin des Integrationsrates der Stadt, zu melden. Kontakt: Zeliha Yetik, E-Mail: zeliha.yetik@ratingen.de", Tel. 02102/550-5096.

Der Integrationsrat ist nach eigenen Angaben die politische Vertretung der rund 30 000 Einwohner mit Migrationshintergrund. Fast zwei Drittel dieser Menschen hat die deutsche Staatsbürgerschaft, rund 12 000 Personen sind vom Pass her Ausländer.

In Ratingen ist bereits mehr als jeder vierte Einwohner aus dem Ausland zugewandert oder stammt von zugewanderten Familien.

norbert.kleeberg@rheinische-post.de

(RP)