Heiligenhaus: Segler schulen in neuen Kursen: Segler schulen demnächst Sprechfunker

Heiligenhaus: Segler schulen in neuen Kursen: Segler schulen demnächst Sprechfunker

Auf See gibt es keinen Mobilfunk. Andere Kommunikationswege wollen hier gelernt sein.

(RP) „Albatros ruft Seewolf“ – so oder ähnlich wird ein Anruf im Sprechfunkverkehr auf See oder in der Binnenschifffahrt erfolgen. Wie es richtig ist, vermittelt der Segel Club Baldeneysee (SCB) in seinem Kursus: Sprechfunkzeugnis SRC und UBI.

Auf See gibt es keinen Mobilfunk. Für die Kommunikation von Schiff zu Schiff oder von Schiff zu Landfunkstellen dient der Sprechfunk. Jeder Sportbootskipper, der ein modernes digitales Sprechfunkgerät an Bord seiner Yacht einsetzt, hat dafür ein entsprechendes Zeugnis zu erwerben.

Der SCB bildet aus für Seefunk: das Sprechfunkzeugnis SRC (Short Range Certificate) bzw. für Binnenfunk: das Sprechfunkzeugnis UBI. Für die Übungen an den Funkgeräten stehen zwei Geräte zur Verfügung, die auch in der Prüfung eingesetzt werden. Die Theorie vermitteln erfahrene segel-begeisterte Ausbilder. Der Kursus beginnt am Dienstag, 13. November um 19 Uhr, im Vereinsbüro des SCB in Heiligenhaus, Südring 61a.

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Im Interesse der Teilnehmer hat der SCB die Anzahl der Übenden begrenzt. Deshalb gilt das sogenannte Windhundeprinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Der Übungsleiter ist erreichbar über Telefon: 02054 86688. Auskunft auch bei 02056 921944 sowie 02051 59843. Auf seiner Homepage: www.scb-web.de bietet der Verein Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten (auch zum Sprechfunkzeugnis für die Sportschifffahrt).

Die Geschichte des Clubs ist bemerkenswert. Vor fast 50 Jahren, im Jahr 1969, gründeten einige Wassersportbegeisterte die „Seglergemeinschaft In den Höfen“. So entstand ein weiterer Seglerverein am Baldeneysee. Bereits seit 1949 gab es im benachbarten Heiligenhaus die „Christliche Pfadfinderschaft“. Jahre später wurde daraus der Judo und Segelclub Heiligenhaus. Der wiederum hatte seine Segelabteilung ebenfalls am Baldeneysee. Im Jahr 2010 tat man sich dort während eines gemeinsamen Sommerfestes zu ersten Überlegungen zusammen. 2013 kam es zur Fusion beider Vereine.

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