Schulwege in Heiligenhaus sollen sicherer werden : CDU fordert mehr Sicherheit auf dem Panoramaradweg

Der Panoramaradweg als Schulweg. das macht Eltern Sorgen. Die CDU greift sie auf , fordert eine Reihe von Verbesserungen.

(RP/köh) Die CDU- Fraktion hat aus einer Elternveranstaltung Informationen erhalten, dass der Panoramarad künftig als Schulweg vorgesehen ist. Beteiligt an dem Abend war auch die Polizei. „Die Nutzung stößt auf einige Sorgen und Ängste der Eltern“, teilt die Fraktion mit.

Grundsätzlich begrüßt die CDU die Nutzung des Panoramaradweges als Schulweg. „Die Nutzung dieser autofreien Zone mitten durch das Stadtgebiet ist einzigartig und bietet für die Schüler eine optimale Nutzung“, heißt es weiter.

Ziel muss sein, dass möglichst viele Kinder diesen Weg als Schulweg nutzen und somit die Nutzung des „Elterntaxis“ als statistisch bewiesenes Gefahrenpotential im Umfeld der Schule vermieden wird.

Aus diesem Grund sind die Sorgen und Ängste der Eltern ernst zu nehmen und kurzfristige Lösungen herbei zu führen. Diese beziehen sich insbesondere auf die zunehmende Geschwindigkeit der Fahrradfahrer auch bedingt durch die Nutzung von „Rennrädern“ auf dem Radweg und die teilweise unachtsamen Verhaltensweisen einzelner Fahrradfahrer.

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Es ist auch davon auszugehen, dass einzelnen Nutzern nicht bekannt sein wird, dass der Freizeitradweg zukünftig auch als Schulweg genutzt wird und keine „Fahrradautobahn“ darstellt.

Die CDU Fraktion beantragt die Umsetzung einer ganzen reihe von Punkten:

 1. Aufstellung von „Störern“ (Hinweisschilder mit Schulkindfoto) mit dem Hinweis, dass ab dem neuen Schuljahr der Radweg auch als Schulweg genutzt wird und auf Rücksichtnahme appelliert wird. Dazu heißt es. „Der Appell an den gesunden Menschenverstand ist anzustreben.“ Die Geschwindigkeit ist auf dem Radweg aufgrund der Abschüssigkeit und der zunehmenden „Rennrad“ Nutzung sehr hoch. Kinder sind insbesondere in Gruppen nicht berechenbar, sprich eine häufige und abrupte Abkehr von der Gehrichtung ist möglich.

Mit dem Aufbau von „Störern“ sollen die Radfahren insbesondere in der Anfangszeit um besondere Rücksichtnahme und Vorsicht gebeten werden.

 2. Beleuchtung des Radweges auf dem gesamten Stadtgebiet: Aufgrund der nun vorgesehenen Nutzung als Schulweg, ist eine durchgehende Beleuchtung möglichst noch vor Beginn der Winterzeit sicher zu stellen. Es handelt sich bei der Suitbertusschule um eine Konfessionsschule welche von Kindern aus dem gesamten Stadtgebiet genutzt wird. Eine gute Schulwegbeleuchtung ist für die Nutzung des Weges eine Grundvoraussetzung.

3. Winterdienst soll es nach CDU-Vorstellungen künftig auch dort geben: Aufgrund der vorgesehen zusätzlichen Nutzung als Schulweg, soll ab der kommenden Wintersaison auch der Winterdienst auf dem gesamten innerstädtischen Panoramaweg erfolgen. Sicherheit bei Glatteis und Schnee für die Schüler in den Wintermonaten.