Theaterstück am Kant-Gymnasium „Es lebe das Recht auf Faulheit“

Heiligenhaus · Provokantes ist auf der Bühne zu hören. Es geht um rätselhaft-mehrsinnige Geschehnisse am Silvestertag des Jahres 2099. Ein Probenbesuch.

 Klassische Vorbilder gern genommen - so wird das Publikum nächste Woche den Auftritt des Chors im Stück „Silvester 2099“ zu sehen bekommen.

Klassische Vorbilder gern genommen - so wird das Publikum nächste Woche den Auftritt des Chors im Stück „Silvester 2099“ zu sehen bekommen.

Foto: Achim Blazy (abz)

Wieso stehen auf der Bühne vor dem geschlossenen Vorhang vier Liegestühle und eine alte Badewanne, sonst nichts? Warum sprechen draußen zwei Schüler in betont korrektem Versmaß miteinander - und haben sich doch alles andere zu sagen als Klassisch-Bekanntes? Und: Warum finden zwei Regisseure - die Leiter des Theaterkurses - es gut, dass jede Menge Handys in einer Generalprobe zum Einsatz kommen? Für den Besucher der Generalprobe in der Aula wäre mit Hilfe der Lehrer Markus Pfeiffer und Jörg Roller ein ganzer Stapel Fragen zu klären. Und beide lassen keinen Zweifel aufkommen: Der Plan ist so, dass keine Fragen offen bleiben. Jedenfalls dann nicht mehr, wenn sich am kommenden Montag um 19 Uhr der Vorhang zur Premiere hebt.