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Schüler aus Ratingen beschäftigen sich jüdischem Leben

Jugendkulturpreis Ratingen : Stadt verleiht Kulturpreis an Schüler

Das Kulturamt der Stadt Ratingen hatte im laufenden Schuljahr einen Jugendkulturpreis mit dem Thema „Jüdisches Leben in der Gegenwart“ ausgerufen. Am 24. Mai findet die Preisverleihung statt.

() Teilnehmen konnten alle Schüler der weiterführenden Schulen. Die Gestaltung der Beiträge konnte dabei frei gewählt werden. Am Dienstag, 24. Mai, findet die Preisverleihung um 17 Uhr im Lesecafé des Medienzentrums, Peter-Brüning-Platz 3, statt.

Ende März hat eine Jury – bestehend aus Vertretern der jüdischen Gemeinde Düsseldorf, des Museums Ratingen, des Oberschlesischen Landesmuseums, des Jugendrats und des Kulturamts – und unter der Leitung von Patrick Anders, Kulturdezernent der Stadt Ratingen, die eingegangenen Beiträge gesichtet und war begeistert von der Qualität der Beiträge.

In der Kategorie „Gruppe, ab fünf Personen“ konnten zwei Gruppen ausgezeichnet werden. Mit Lisa Butenberg, Chiara Blau, Sophie Apeltrath, Eleni Mottweiler, Selina Krone, Eva Czekalla und Saide Yilmaz holten sich sieben Schülerinnen des Kopernikus-Gymnasiums den ersten Platz. Sie beleuchteten mit einem Podcast und einem Flyer das heutige jüdische Leben, mit dem Fokus auf Sicherheit der Juden in Deutschland.

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Platz zwei belegte eine Gruppe von fünf Schülern, ebenfalls vom Kopernikus-Gymnasium. Ben Bromisch, Elz Uzboyali, Silas Probst, Jolie Leis, Robert Melzig und Nils Grabow stellten in einem Kurzfilm verschiedene jüdische Feiertage vor und zeigten, wie sie gefeiert werden.  

In der Kategorie „Einzelpersonen, bis vier Personen“ konnten gibt es fünf weitere Preisträger. Die Erstplatzierten Alen Civic und Erik Wesser erläuterten in ihrem Film „How to become a Jew“, wie man Mitglied der jüdischen Gemeinde wird. Auf Platz zwei landete der Podcast „Jüdisches Leben in der Gegenwart“ von Can Köpeli und Arel Agbaba mit den Gästen David Taege und Miran Üryan. Zusammen stellten sie Feiertage der Juden und der Moslems vor und arbeiteten Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.

Platz drei ging an David Sud, der in seinem Kurzfilm verschiedene jüdische Feiertage vorstellte. Der junge Musiker Leon Rohlfing belegte den vierten Platz mit einer Musikproduktion über den A Cappella Song „Im Hashem Lo Yivneh Bayis“ und einem Video, bei dem er das Klavierstück „Petit Portrait“ präsentiert. Der fünfte Platz ging an Marie Weyers, Marius Bremges-Zeyen und Finn Kohlrusch. Sie hatten die Alte Synagoge in Essen mit dem Jugendzentrum Eggerscheidt besucht und anschließend Gegenstände jüdischer Kultur gezeichnet.

Die Preisverleihung wird von der ukrainischen Pianistin Violina Petrychenko eröffnet. Anschließend wird Nele Ross die Veranstaltung moderieren. Die Prämierung der Gewinner übernimmt der städtische Kulturdezernent Patrick Anders.

Der Jugendkulturpreis wird im kommenden Schuljahr fortgesetzt. Die weiterführenden Schulen in Ratingen erhalten rechtzeitig die Wettbewerbsunterlagen vom Kulturamt.