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Schönungsteiche in Homberg sind verschlammt

Ratingen : FDP Homberg verärgert über lange Leitung der Stadt

Die Schönungsteiche in Homberg waren und sind das Ziel vieler Spaziergänge. Doch mangels Pflege sind sie nach und verschlammt. Bei der Stadt Ratingen scheint das Projekt in Vergessenheit geraten zu sein.

() Über Jahrzehnte hinweg wurden die Schönungsteiche in Homberg, die vielen Menschen als Naherholungsgebiet dienen, nicht ausreichend gepflegt und sind dadurch immer mehr verschlammt. Die Stadtverwaltung teilte bereits im April 2018 im Bezirksausschuss mit, dass umfangreiche Bautätigkeiten, insbesondere der Bau eines Regenrückhaltebeckens erforderlich seien, weil eine Speisung der Teiche mit Wasser aus dem Ablauf der Kläranlage nicht mehr zulässig sei. Dazu sollte eine bereits im Jahr 2014 erstellte Machbarkeitsstudie noch einmal überarbeitet und dann im Bezirksausschuss Ende 2018 vorgestellt werden.

Norbert Frank, Sachkundiger Bürger der FDP im Bezirksausschuss Homberg/ Schwarzbach erklärt dazu: „Seit dieser Ankündigung ruhte seitens der Stadt das Projekt Schönungsteiche.“ Auf eine Nachfrage im Frühjahr konnte die Stadt nicht antworten und reichte die Antwort nach. Ein Ingenieurbüro sei beauftragt worden.

Die FDP-Fraktion hat zur September-Sitzung des Bezirksausschusses einen detaillierten Sachstandsbericht beantragt, den die Stadt Ratingen mit einem Fahrplan für die Erneuerung der Schönungsteiche beantworte. Nachdem zuletzt Fachleute erneut die Verschlammung festgestellt haben, plant die Stadt die Fertigstellung des Projekts mit den notwendigen Ausschreibungen, Verfahren und die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen bis frühestens 2024.

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Norbert Frank zeigt sich erfreut und verärgert zugleich: „Es ist gut, dass es endlich einen Zeitplan gibt und Bewegung in dieses aus unserer Sicht so wichtige Projekt kommt. Aber ich ärgere mich, dass wir viel Zeit verloren haben, in denen bereits wichtige und zeitintensive Planungsschritte hätten abgeschlossen werden können. Die FDP wird dieses Projekt weiterhin eng begleiten und wir hoffen, ab jetzt an von der Verwaltung regelmäßig Informationen über den Entwicklungsstand zu bekommen.“