Realschule Heiligenhaus. Austausch mit Ungarn

Heiligenhaus : Realschul-Gruppe besucht die ungarische Hauptstadt

(RP) Bereits zum 18. Mal reiste Ende März eine Schülergruppe der Realschule in die ungarische Hauptstadt Budapest. Einige Schüler standen beim Abschied von ihren eltern mit durchaus gemischten Gefühlen vor dem Check-In-Schalter – es war es für sie der allererste Flug.

Am Budapester Flughafen warteten bereits die Austauschpartner mit ihren Eltern und nahmen die deutschen Gäste in Empfang. Die Schüler kannten sich bereits, da die ungarischen Kinder im letzten Oktober Heiligenhaus besucht hatten.

Die ungarischen Lehrer hatten wieder ein spannendes Programm zusammengestellt, welches auch alle touristischen „Highlights“ beinhaltete.

Besonders begeistert waren die Schüler von den berühmten Bauwerken in Budapest. Vor allem das Parlament, die Basilika und das Opernhaus – allesamt im 19. Jahrhundert erbaut – beeindruckten.

Eine Fülle von weiteren Sehenswürdigkeiten schloss sich an: die Matthiaskirche im Burgviertel mit der weltberühmten Fischerbastei, sowie, besonders beeindruckend, ein im Zweiten Weltkrieg errichtetes unterirdisches Felsenkrankenhaus.

Ein Besuch im ungarischen Nationalmuseum gab einen Überblick über die Geschichte Budapests bis zur Wendezeit 1989.

Die traditionelle Fahrt auf der Donau und ein Besuch im Budapester Zoo rundeten eine tolle Woche mit sommerlichen Temperaturen ab.

Eingeleitet wurde der Austausch mit einer Feier zum 40-jährigen Jubiläum des Austausches. Die ungarischen Lehrer Agnes Varga und Andras Cirok hatten ein kleines Programm im Szilàgyi Erzsèbet Gimnàziumun zusammengestellt und alle ehemaligen Teilnehmer des Austausches eingeladen.

Etliche Heiligenhauser folgten dieser Einladung, vor allem Teilnehmer des ersten Austausches 1979/80. Viele Anekdoten wurden dabei ausgetauscht.Im September diesen Jahres wird der Austausch dann auch in der Realschule gefeiert.

Der Austausch mit dem Szilàgyi Erzsèbet Gimnàziumun und er Realschule Heiligenhaus besteht bereits seit 1979. Es war damals der bundesweit erste Austausch mit einer Schule im sogenannten sozialistischen Ausland. Beide Schulen gehörten zu den ersten „UNESCO – Projektschulen“ ihres Landes. Rosemarie Wippich leitete den Schüleraustausch 23 Jahre lang; seit fast 17 Jahren wird er von Simone Neugebauer und Thomas Lange betreut

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