Ratinger Neujahrslauf knackt Teilnehmerrekord

Ratinger Traditionsveranstaltung: Neujahrslauf knackt Teilnehmerrekord

Fast 2000 Sportler meldeten sich an. Nahezu 80 ehrenamtliche Helfer hatten damit viel Arbeit.

Kleine und große Sportler, Eltern, Großeltern und Begleitungen sorgen für reges Treiben im Foyer der Friedrich-Ebert-Schule. Das Bildungsinstitut ist am letzten Tag der Weihnachtsferien wieder einmal Sammelpunkt, Wettkampfbüro und Versorgungsstation für den Neujahrslauf des ASC Ratingen West.

Die Traditionsveranstaltung des beliebten Mehrspartenvereins hat in diesem Jahr mit 1939 Teilnehmern sogar den Rekord aus dem Jubiläumsjahr 2018 übertroffen. „Wir hatten noch nie so viele Schulen und Kitas, die bei den Bambini- und Schülerläufen mitgemacht haben“, sagt ASC-Geschäftsführer Ludger Lümmen. Sieben Schulen und zwölf Kitas meldeten über 800 Nachwuchssportler für die Läufe an. „Schon mit den Online-Anmeldungen konnten wir den Rekord fast erreichen, heute kamen noch sehr viele Nachmeldungen rein.“ So wurde hinter der Resonanz noch am Veranstaltungstag ein dicker Haken gemacht – Erwartungen deutlich übertroffen. In früheren Jahren war die Ausrichtung des Laufs deutlich leistungsorientierter und die Teilnehmerzahlen geringer. Mit der Konzentration auf den Breitensport, die Ex-Organisator Paul Jakob eingeführt hatte, stieg die Beteiligung deutlich. Jakob hatte das Zepter im vergangenen Jahr zum 40-jährigen Bestehen des Laufs abgegeben.

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Die Zufriedenheit der Teilnehmer ist der Lohn, den die ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer der Großveranstaltung für ihr Engagement erhalten. Und davon braucht es eine ganze Menge, um ein derartiges Event stemmen zu können. Fast 80 Helfer waren in diesem Jahr beteiligt, kümmerten sich um Auf- und Abbau, geschmierte Brötchen, Grillfleisch, Waffeln, Kuchen und Getränke, Registrierung und Startnummernausgabe, Urkunden, Siegerehrung sowie die Streckensicherung. „Vor der Veranstaltung waren wir noch bei 70, aber auch hier durften wir uns über einige helfende Händepaare mehr freuen.“ Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr: Die Absicherung der neuralgischen Punkte Kaiserswerther Straße/Hauser Ring, Hauser Ring/Mülheimer Straße und Angerstraße/Mülheimer Straße/Oberstraße. Hier kümmerte sich in den vergangenen Jahren die Polizei um die Absicherung, die erteilte dem ASC aber Ende Oktober eine Absage. Konkrete Gründe erfuhren die Veranstalter nicht. Gewährleistet wurde die Sicherheit hier durch sechs Verkehrskadetten, die für diese Aufgabe entsprechend qualifiziert sind. Außerdem half die Stadt Ratingen mit zehn Bauhof-Mitarbeitern aus.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf: Die Vorbereitung für das jeweils nächste Jahr beginnt im Prinzip unmittelbar nach den Aufräumarbeiten. Denn das Resümee fließt direkt in die Überlegungen für den nächsten Lauf ein. Mit dem Besuch der besten Schulen wird nach Möglichkeit auch gleich das Gespräch mit den Sponsoren für das Folgejahr geführt. Ab der Jahresmitte wird es konkreter, die ersten Punkte zur Rahmenorganisation sind abzuarbeiten und Verantwortlichkeiten festzulegen. Ab November geht es dann in der Regel in die „heiße Phase“.

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