Neue Kirchenstruktur Pastorale Einheit ragt weit über Ratingen hinaus

Ratingen · Der Titel „Zusammenfinden“ sei zugleich Programm, so das Erzbistum. Es sei das erklärte Ziel, dass die 178 bestehenden Seelsorgebereiche zu rund 60 Pastoralen Einheiten zusammenfinden.

St. Peter und Paul in Ratingen.

St. Peter und Paul in Ratingen.

Foto: Daniel Schilling/Pastor Schilling

(kle) Es ist ein großer und tiefgreifender Findungsprozess im Erzbistum Köln. Fest steht: Im Kreisdekanat Mettmann wird es sechs sogenannte Pastorale Einheiten geben. Für diese Einheiten, zu denen die Seelsorgebereiche St. Anna Ratingen, St. Peter und Paul Ratingen, Heilig Geist Ratingen, St. Peter und Laurentius Essen-Kettwig, St. Michael und Paulus Velbert sowie St. Suitbertus Heiligenhaus gehören werden, steht eine Entscheidung noch aus. In Verantwortung des diözesanen Koordinierungsteams werden mit den Gremien der Seelsorgebereiche Gespräche geführt. Auf Basis dieser Gespräche werde zu gegebener Zeit eine Entscheidung getroffen, hieß es. In den allermeisten Fällen haben die Voten der Gremien der Seelsorgebereiche den Zuschnitt der Pastoralen Einheiten festgelegt. Der Erzbischof habe diese Voten bereits bestätigt. In den übrigen Fällen habe das diözesane Koordinierungsteam dem Erzbischof eine Entscheidungsempfehlung gegeben. Der Titel „Zusammenfinden“ sei zugleich Programm. Es sei das erklärte Ziel, dass die 178 bestehenden Seelsorgebereiche zu rund 60 Pastoralen Einheiten zusammenfinden. Im Vordergrund stehe dabei die gemeinsame Suche nach dem besten Zuschnitt dieser zukünftigen Pastoralen Einheiten, teilte das Erzbistum auf seiner Homepage mit.

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