Solidarität mit Israel Banner hängt im Fenster des Ratssaals

Ratingen · Das weltweit bekannte Plakat mit den Gesichtern der durch die Terrororganisation Hamas verschleppten jüdischen Geiseln ist seit Freitag zu sehen.

Das Banner hängt im Fenster des Ratstraktes.

Das Banner hängt im Fenster des Ratstraktes.

Foto: Stadt Ratingen

Aus Solidarität mit den durch die Terrororganisation Hamas verschleppten jüdischen Geiseln hat der Rat der Stadt Ratingen in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, ein weltweit bekanntes Plakat mit den Gesichtern der Opfer und dem Appell „Bring them home now“ am großen Fenster des Rathaus-Ratssaals anbringen zu lassen.

Seit Freitag hängt das Plakat, das vom Rathausvorplatz aus zu sehen ist. Mit diesem öffentlichen Bekenntnis setzt Ratingen ein weiteres Zeichen gegen Antisemitismus und jede Form terroristischer Gewalt.

Die Stadt hatte bereits Anfang Oktober ein sichtbares Zeichen gesetzt. „Wir verurteilen aufs Schärfste die furchtbaren Angriffe der Hamas auf Israel und stehen in dieser schweren Zeit solidarisch an der Seite Israels. Unser Mitgefühl gilt den Menschen dort, aber auch den Jüdinnen und Juden in unserer Stadt. Wir sind in Gedanken bei all denen, die um ihre Familienangehörigen und Freunde bangen und nehmen Anteil an dem unermesslichen Leid“, erklärten damals der Erste Beigeordnete der Stadt Ratingen, Patrick Anders, und der erste stellvertretende Bürgermeister Ewald Vielhaus.

Als Zeichen der Solidarität mit Israel hissten beide die israelische Flagge vor dem Rathaus an der Minoritenstraße. Die Stadt Ratingen pflegt enge Kontakte zur jüdischen Gemeinde in Düsseldorf und zum jüdischen Kulturverein „Schalom“ Ratingen.

Auch aktuell weht die israelische Flagge neben der Flagge mit dem Wappen der Stadt Ratingen weiter vor dem Rathaus. Die evangelische und die katholische Kirche hatten außerdem Ende Oktober gemeinsam mit dem jüdischen Kulturverein „Schalom“ Ratingen in die Stadtkirche zu einem interreligiösen Friedensgebet eingeladen. In den insgesamt sehr unruhigen Zeiten wollten die Pfarrer reagieren, um den Menschen Halt zu geben, egal welchen Glaubens, aber auch, um für ein friedliches Miteinander zu werben.

(RP)
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