Ratingen: Woche der Wiederbelebung - Aktion der Feuerwehr Ratingen auf dem Marktplatz

Erste Hilfe : Leben retten ist ganz einfach

Zur Woche der Wiederbelebung: Feuerwehr übt mit Bürgern den Ernstfall.

(JoPr) Zur Woche der Wiederbelebung hatte die Feuerwehr Ratingen am Samstag eine große Aktion am Ratiner Marktplatz gestartet. Notfallsanitäterinnnen und Notfallsanitäter zeigten den interessierten Besuchern, wie einfach es ist zu Helfen. „Beim Herzstillstand zählt jede Sekunde. Und Helfen ist so einfach“, so die Feuerwehr Ratingen.

Schon früh versammelten sich Interessierte um die Aktionsfläche an der Kirche Peter und Paul. Jeder, ob jung oder alt, konnte selbst Hand anlegen, um zu sehen, wie leicht es ist, effektiv Leben zu retten. An Puppen wurde die Herzdruckmassage gezeigt. In einem Wettkampf konnte um die Wette reanimiert werden. Den Siegern winkt ein Tag auf der Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen.

Bei Showübungen demonstrierten die Retter das Zusammenspiel des

Teams eines Rettungswagens, quasi der Anschluss an eine Laienreanimation. Routiniert wurde das „Opfer“ versorgt und ein Leben gerettet. Anziehungspunkt für die Kinder waren natürlich die Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die immer umlagert waren. Praktischerweise kamen natürlich die Eltern mit, die umgehend mit in die Aktionen eingebunden wurden.

Der Leiter der Berufsfeuerwehr Ratingen, René Schubert, war eine

ganze Weile vor Ort und beobachtete mit sichtlicher Zufriedenheit den

Ablauf der Veranstaltung. „Ich bin beeindruckt, wie souverän unsere Mitarbeiter ihre umfassenden fachlichen Kenntnisse gewinnbringend an Jung und Alt vermittelt haben. Das ist ein Beleg dafür, dass ein hochwertiger Rettungsdienst ein wesentliches Leistungsmerkmal der Ratinger Feuerwehr ist“, so René Schubert.

Die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie die Auszubildenden, die dieses Event geplant und durchgeführt hatten, waren hoch erfreut über den Zuspruch aus der Bevölkerung.

Sebastian Esser, Organisator des Tages, meinte zufrieden: „Ohne die Mithilfe unserer Kolleginnen und Kollegen hätten wir das nicht stemmen können. Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele Bürger die Chance genutzt haben, sich etwas zeigen zu lassen. Das wird auf jeden Fall wiederholt.“

Der Beruf des Notfallsanitäters ist die höchste berufliche, nicht ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Informationen dazu gibt es bei der Feuerwehr Ratingen.

Grundsätzlich dauert die Ausbildung zum Notfallsanitäter drei Jahre. Das Gesetz sieht jedoch für erfahrene Rettungsassistenten auch Ergänzungsfortbildungen mit anschließender staatlicher Prüfung vor.

Die Bildungsakademie des Kreises bietet diese jeweiligen Ergänzungsfortbildungen und Prüfungen  kontinuierlich an. An den Fortbildungsveranstaltungen können alle hauptberuflichen Rettungsassistenten der Rettungswachen der zehn kreisangehörigen Städte teilnehmen. Sie stehen aber auch Rettungsdienstmitarbeitern der umliegenden Städte offen, oder auch Mitarbeitern, die bei anderen Trägern beschäftigt sind.

Grundsätzlich dauert die Ausbildung zum Notfallsanitäter drei Jahre. Das Gesetz sieht jedoch für erfahrene Rettungsassistenten auch Ergänzungsfortbildungen mit staatlicher Prüfung vor. Zur dreitägigen Prüfung gehören neben dem praktischen auch eine mündlicher Teil in den Themenfeldern Kommunikation/Interaktion, Recht und Notfallmedizin. Infos  unter www.bildungsakademie-mettmann.de.

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