Ratingen: Weizsäcker-Gymnasiasten lernen im ersten Digi-Camp

Ratingen : Weizsäcker-Gymnasiasten lernen im ersten Ratinger Digi-Camp

Der Frage „Immer online – nie mehr allein?“ sind Schüler, Eltern und Lehrkräfte beim Präventionsprojekt Digi-Camp nachgegangen.

(RP) Für die meisten Jugendlichen aus Ratingen gehören Instagram, YouTube oder WhatsApp zum Alltag. Das Smartphone ist dabei ihr stetiger Begleiter, auch in der Schule. Am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium herrscht im Unterricht gewöhnlich Handyverbot – eine Ausnahme gab es nun für das Digi-Camp: Der Frage „Immer online – nie mehr allein?“ sind Schüler, Eltern und Lehrkräfte beim gleichnamigen Präventionsprojekt nachgegangen. Initiatoren und Organisatoren sind die Krankenkasse Barmer , die BG3000, ein Social Impact Start-up, das digitale Projekte umsetzt, und TÜV Rheinland. Kurz vor Ferienbeginn zog man gemeinsam Bilanz.

Von Dienstag bis Donnerstag standen für 126 Schülerinnen und Schüler aus der Q 1 besondere Fächer auf dem Stundenplan: Workshops wie „Instagram entdecken“, „Smart Photography“, „Journalismus im digitalen Zeitalter“, „WordPress for Beginners“ und „iPads & Co.“ Gemeinsam erstellten die Jugendlichen eigene Beiträge zum Thema „digitaler Stress“ und übten den verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Medien. Medienpädagogen, Psychologen, Ernährungs- und Fitnessexperten sowie Stars aus der Social-Media-Welt unterstützten die Heranwachsenden bei der Umsetzung ihrer kreativen Ideen. Schülerinnen, Schüler und Experten erarbeiteten zudem eine Charta für einen gesunden und sicheren Umgang mit den digitalen Medien.

Peter Lausch, scheidender stellvertretender Schulleiter, kommentiert die Idee so: „Digitalisierung ist eines der grundlegenden Themen unserer Zeit, das nicht zuletzt auch in der Schule immer größere Bedeutung gewinnt. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass unsere Schüler eine umfangreiche Medienkompetenz entwickeln. Wir freuen uns daher, dass das Digi Camp als Projekt speziell für Oberstufenschüler unsere anderen Bausteine im Bereich der Medienerziehung sinnvoll ergänzt.“

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