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Ratingen und Heiligenhaus beim Stadtradelm auf Platz sechs und sieben

Stadtradeln in Ratingen und Heiligenhaus : Strampeln für den Klimaschutz

Zum diesjährigen Stadtradeln meldeten sich weniger Akteure als in den Vorjahren. In Ratingen gingen 38 Teams an den Start, in Heiligenhaus 29. Sie sparten gemeinsam 27 Tonnen CO2.

Normalerweise treten die Radler schon im Mai in die Pedale. Coronabedingt wurde die Aktion Stadtradeln in diesem Jahr in den September verschoben. Der Kreis Mettmann beteiligte sich bereits zum sechsten Mal an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ – einer deutschlandweiten Kampagne des „Klima-Bündnis“, dem weltweit größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz.

Vom 6. bis 24. September waren alle Bürger aufgefordert, kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz zurückzulegen. Radler aus allen kreisangehörigen Städten beteiligten sich direkt für ihre Stadt und damit gleichzeitig auch für den Kreis Mettmann.

Die Anmeldungen in Ratingen liefen schleppend. 38 Teams standen im Juli in den Startlöchern. Obwohl Ratingens Fahrradbeauftragter Martzin Willke sehr hoffte, dass es noch mehr Starter würden – es blieb bei 38 Mannschaften. Immerhin ein Wunsch Willkes ging in Erfüllung. Hatte sich im Juli erst ein Mitarbeiter der Verwaltung bereiterklärt, für den Klimaschutz aufs Rad zu steigen, wurden es am Ende sieben.

In diesem Jahr musste aufgrund der Corona-Pandemie auf Gemeinschaftsaktionen wie gemeinsame Rundfahrten oder eine Sternfahrt verzichtet werden. Dafür zeigte sich das Wetter fast über den gesamten Zeitraum von seiner sonnigen Seite und ermöglichte Radtouren alleine oder auch in kleineren Gruppen bei schönstem Radtouren- und Ausflugswetter.

Jetzt stehen alle Ergebnisse fest: Demnach haben 3.703 Radler im Kreis Mettmann insgesamt 897.642 Kilometer zurückgelegt und damit umgerechnet mehr als 22-mal die Erde umrundet. Die Bilanz für den Klimaschutz: eine CO2-Einsparung von 131.953 Kilogramm. Damit konnte das Vorjahresergebnis noch einmal um fast 18 Prozent übertroffen und damit kreisweit zum sechsten Mal in Folge gesteigert werden.

Insgesamt traten 491 Ratinger in die Pedale und legten 97.609 Kilometer zurück. Damit sparten sie alleine in der Dumeklemmerstadt 14 Tonnen CO2. Am fleißigsten waren die Radler der Martin-Luther-King-Gesamtschule mit 20.523 Kilometern. Damit führen die Schüler auch die Gesamtwertung innerhalb des Kreises Mettmann an. Der ADFC brachte es auf 16.350 Kilometer das Team Kirche auf 7.559 Kilometer.

In Heiligenhaus radelten 354 Aktive in 29 Teams, darunter zehn Mitglieder der Verwaltung. 90.280 Kilometer kamen zusammen und eine Einsparung von 13 Tonnen CO2. Das Team Woelm erstrampelte 15.127 Kilometer, gefolgt von der KGS St. Suitbertus und WSS. In der Gesamtwertung des Kreises landete Ratingen auf Platz sechs und Heiligenhaus auf Platz sieben.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr. Bereits 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto gefahren würden. Alle Informationen gibt es im Internet.

www.stadtradeln.de