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Ratingen: Spielerisch die deutsche Sprache lernen

Ratingen : Spielerisch die deutsche Sprache lernen

Während der Osterferien gab es ein intensives Programm für zugewanderte Schüler.

Während der Osterferien hat in Ratingen bereits zum dritten Mal das von der Landesregierung initiierte Ferienprogramm „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ stattgefunden.

Das Projekt soll neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Deutsch- und Alltagskompetenzen während der Schulferien zu erweitern.

Der Erfolg der vergangenen zwei Projektrunden scheint sich herumgesprochen zu haben, denn die Nachfrage war diesmal deutlich höher als die zu vergebenden Plätze. Für den Grundschulbereich lagen der Verwaltung 45 Anmeldungen vor – dem gegenüber standen jedoch maximal 23 Plätze, die auch alle vergeben worden seien, teilte die Stadt mit.

Um möglichst vielen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen, haben daher die Viertklässler erstmals am Unterricht für die „Großen“ aus der Sekundarstufe I teilgenommen.

Der Teilnehmerkreis war auch diesmal wieder bunt gemischt. So stammten die Kinder und Jugendlichen aus zwölf verschiedenen Nationen, darunter neben Syrien, Irak und Iran aus Staaten wie Bulgarien, Polen, Ukraine, Türkei sowie dem Kosovo über Chile, China, Korea und Indien.

Neben drei der vier Lehrkräfte waren auch viele Kinder aus den letzten Kursen erneut dabei, sodass sich alle über ein Wiedersehen freuten und teilweise auf bereits Erlerntes aufgebaut werden konnte. Die sprachliche Entwicklung einiger Kinder, die im vergangenen Jahr ganz frisch eingereist waren, ist durchaus beeindruckend.

So können Kinder, die im Sommer noch kein Wort Deutsch sprachen, mittlerweile sogar schon einige grammatikalische Regeln erläutern. Und „gequasselt“ wird bei den Kindern genauso viel wie in einer regulären Klasse auch.

Die bewährten Räumlichkeiten des Innenstadtgymnasiums standen aufgrund der dortigen Sanierungsarbeiten diesmal nicht zur Verfügung, weshalb die Kinder in der Käthe-Kollwitz-Schule in Ratingen-West unterrichtet wurden. Für einen Großteil der Kids bedeutete das ein „Heimspiel“ und einen kurzen Schulweg.

Grund genug, sich vor der Haustür einmal näher umzuschauen. So wurde unter anderem die Stadtteilbibliothek aufgesucht, aber auch beim ASC Ratingen West von 1973 e.V. ein sehr vielseitiges Schnuppertraining absolviert.

Außer den üblichen Unterrichtsmethoden kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz, so zum Beispiel beim tradtitionellen Mikado.