Konzerte der Liebfrauenschule „Die Welt ein wenig besser und schöner machen“

Ratingen · An zwei Abenden wurden unter dem Titel:„What about us“ 17 Titel von den Chören und Orchestern dem begeisterten Publikum in der Stadthalle präsentiert.

Auch der Ehemaligenchor hatte beim Sommerkonzert seinen großen Auftritt.

Auch der Ehemaligenchor hatte beim Sommerkonzert seinen großen Auftritt.

Foto: Achim Blazy (abz)

Wenn die Sommerferien bevorstehen, dann wird es mit dem großen Sommerkonzert der Liebfrauenschule in der Stadthalle Ratingen höchst lebendig. An zwei Abenden wurden unter dem Titel:„What about us“ siebzehn Titel von den Chören und Orchestern dem begeisterten Publikum präsentiert.

Nach dem Einzug der Akteure begrüßte Schulleiter Christoph Jakubowski die Anwesenden und wies darauf hin, „dass wir nicht am Weltenrad drehen können, aber durch Aktionen wie diese hier, die Welt ein wenig besser und schöner machen können“.

Und so begann der Unterstufenchor mit einem Potpourri mit dem Titel „The Musical World of Walt Disney“ und schmetterte begeistert bekannte Melodien wie aus dem Film „Mary Poppins“: „Superkalifragilistischexpialigetisch“ in die Halle. Klavierbegleitung und Dirigat wurden von den Musiklehrern und Lehrerinnen Johanna Kämmerer (Vororchester), Ute Klein (Orchester/ Klavier), Julia Leers (Chor/Klavier), Stefan Mang (Kammerchor, Band Technik), Bianca Wilden (Orchester/Band), Polina Yevdokymava (Unterstufenchor) exakt und souverän bewältigt.

Gleich danach gab es einen ersten Höhepunkt mit dem Auftritt des Ehemaligenchors unter der Leitung von „Altmeister André Schürmann“ mit „Shallow“, „Never enough“ und „What abaut us“. Der letzte Song stand Pate für den Titel des Programms. Mit innigem Feeling und äußerst intonationssicher (auch in den a cappella Passagen) sorgte dieser Chor schon zu Anfang des Konzerts für begeisterten Jubel.

Das Vororchester ließ aus dem Harry Potter Film „Hedwigs Theme“ und von Johann Strauß (Vater) den „Radetzky Marsch“ erklingen und freute sich auch über den herzlichen Applaus.

Der Kammerchor sang wiederum zwei englische Titel „Go the Distance“ und „I need you to turn to“. Beide Stücke wurden exakt und äußerst präzise vorgetragen. Das Publikum bedankte sich mit stürmischem Beifall. Das große Orchester spielte nun Melodien aus dem Film „Jurrasic Park“, das war schon richtiges Kino für die Ohren. Danach folgte aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky „Promenade“ und „Das große Tor von Kiew“. Mit dem gewaltigsten Stück aus der Instrumentalfassung von Maurice Ravel, das mit großartigen Röhrenglocken die Kirchenglocken von Kiew darstellt, beendete das Orchester seinen Auftritt und bewegte das Publikum zu Begeisterungsstürmen.

Im zweiten Teil ließ das Kammerorchester „Abba- Hits“ erklingen, die hier und da vom Publikum leise mitgesungen wurden. Der große Chor sang nun zwei Stücke zur Freude der älteren Konzertbesucher sogar in deutscher Sprache: „Nicht noch einmal“ von Thorsten Hampel und „Hungriges Herz“ von Maria Mummert. Auch diese zeitnahen Kompositionen von deutschen Komponisten wurden freudig aufgenommen.

Dann rockte jedoch wieder die Halle mit der Band „MusiCats“. Im neuen Outfit gab die Band mit Schlagzeug, zwei Keyboards, E-Bass, E-Gitarre und sieben Sängerinnen die Stücke: „Baby One More Time“, „Because The Night“, „The Tide Is High“ und „Zombie“ zum Besten: Von nun an gab es nur noch stehenden Applaus.

Zum großen Finale sammelten sich alle Chöre auf der Bühne und sangen gemeinsam den „Earth Song“ von Michael Jackson. Diese Pop-Ballade mit Elementen aus Blues, Gospel und auch Oper behandelt das Thema „Zerstörung und Wiederherstellung der Erde“. Die Imitation von Regen, Sturm, Donner und Blitz wurde in hervorragender Weise dargestellt. Die Beleuchtungstechnik hatte bei den Blitzen dankenswerter Weise mit eingegriffen.

Begeisterter Jubel in der Stadthalle, Danksagung an alle Beteiligten, Präsente an die Musiklehrer und große Freude bei allen Mitwirkenden die diese zweieinhalb Stunden erfolgreich über die Bühne gebracht haben.

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