Ratingen: Liebfrauenschule aus Rom zurück

Auch so geht ein Start in die Ferien: Alle Liebfrauenschüler sind wohlbehalten aus Rom zurück

Das Wetter war wie bei der Abfahrt eine Woche zuvor: strahlender Sonnenschein. Ebenso strahlend waren auch die Gesichter der Romfahrer und der Eltern, die zum Teil mit Blumensträußen in den Händen, warteten, um ihre Lieben in die Arme schließen zu können.

Zwischen 10 und 11 Uhr trafen die Busse ein, so dass ein problemloses Abholen der Schüler gewährleistet war. Mit Schmusekissen und Schlafdecken verließen alle die nun schon lieb gewonnenen Plätze in den Bussen. Schnell gab es noch ein „Selfie“, auch mit Hund, und schon saß man wieder im Auto der Eltern, um in die Herbstferien zu starten.

Ein großes Tablett mit „Restproviant“ voller Süßigkeiten, Snacks und einem Bild der Schüler vor dem Petersdom mit der Aufschrift: „Liebes Lehrerkollegium, Wir sagen einfach ein herzliches Dankeschön“, wurde dem Lehrervertreter überreicht. Schulleiter Peter Bärens stieg aus dem letzten Bus, glücklich aber auch erleichtert. Hatte er sich doch einen riesengroßen Traum erfüllt, in der Gewissheit, dass alle, die dabei waren, diese großartige Reise nie vergessen werden.

Er schwärmte auch gleich von den Höhepunkten der Reise, der Messe in der Basilika „St. Paul vor den Mauern“, dem Gottesdienst im Petersdom über dem Grab des heiligen Petrus, wobei der Schulchor die vorbereitete „Missa Festival“ von John Leavit beisteuerte, sowie über die Papstaudienz auf dem Petersplatz, die durch die Predigt des Papstes über Abtreibung zur Zeit die Gemüter erregt.

Ein Fersehteam vom WDR plante für den Abend, über die Rückkehr der großen Ratinger Pilgerschar zu berichten, die immerhin mit 15 Bussen die Alpen überquert hatte.

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Die ganze Woche über hatte es nur einen missliebigen Zwischenfall gegeben, allerdings einen mit Folgen. Die Schüler-Pilgergruppe wurde bestohlen. Das gesamte Equipment für Foto- und Information war aus einem Bungalow verschwunden. Das hemmte etwas den Informationsfluss in Richtung Heimat.

Alles andere lief blendend: Zum Glück waren alle Schüler noch da und vor allem, sie waren alle gesund und munter. So war die Stimmung bei der Ankunft auch wieder einzigartig gut.

Die Musiklehrerin Julia Leers legte sogar einen Tanz auf der Straße hin. Nach dem Motto: „Wer tanzt ist glücklich“. Das hat man auch nicht alle Tage.

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