Ratingen: Jugendrat-Projekt wird in der Heimat-Akademie vorgestellt

Heimatkunde : Auftritt in der Heimat-Akademie

Die Wiederentdeckung des Hermann-Löns-Steines fand große Beachtung.

(RP) Der vom Jugendrat „wieder entdeckte“ Hermann-Löns-Stein in Tiefenbroich  war jetzt Thema in großer prominenter Runde. „In der Quecke Nr. 88 berichteten wir darüber, wie es dazu kam, dass der Hermann-Löns-Stein in Tiefenbroich eine Gedenktafel bekam“, so Barbara Lüdeke, Vorsitzendes der Lintorfer Heimatfreunde. Das blieb nicht unbemerkt. Bei der fünften Heimat-Akademie des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die jetzt in Königswinter stattfand, stellten Erik Kleine Vennekate (Stadtarchiv), Michael Hansmeier (Jugendamt, Geschäftsführer des Jugendrates) und René Wendeler (Ehrenmitglied des Jugendrates) dieses Projekt als ein Beispiel unter dem Titel „Neue Formen des Gedenkens aus jugendlicher Perspektive“ vor. Hierfür ernteten sie nicht nur großen Beifall, sondern mussten auch unzählige Fragen der 75 Teilnehmer aus ganz NRW beantworten. Nicht alle Fragen zu dieser beispielhaften Zusammenarbeit von Jugendrat, Jugendamt und Stadtarchiv in Ratingen konnten in dem vorgegebenen Zeitrahmen ausreichend beantwortet werden. Und so waren die drei Ratinger auch in den Pausen gefragte Gesprächspartner, insbesondere zum Thema Jugendrat.

Mitglieder des Jugendrates waren auf den längst vergessenen Stein am Friedhof gestoßen und haben im Stadtarchiv recherchiert: Heraus kam eine spannende Heimatgeschichte über einen Lehrer und Löns-Fan. Es wurde aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem völkischen Gedankengut.

Die „Heimat-Akademie“ richtet sich an Bürger, die zum Beispiel in Heimatvereinen tätig sind. Informationen unter www.mhkbg.nrw (Heimat).