Freiwilligenbörse zieht Bilanz Mehr Flexibilität bei der Vermittlung

Ratingen · Besonderes Augenmerk wird momentan auf eine neu gegründete Kooperation mit der Caritas gerichtet. Damit soll Geflüchteten der Zugang zum Lernen der deutschen Sprache erleichtert werden.

Der wiedergewählte Vorstand rund um die Vorsitzende Pia Dorn (Mitte).

Der wiedergewählte Vorstand rund um die Vorsitzende Pia Dorn (Mitte).

Foto: Achim Blazy (abz)

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung der Miteinander-Freiwilligenbörse standen diesmal Gesamtwahlen sämtlicher Vereinsposten an. Ohne große Überraschungen brachten die stimmberechtigten Mitglieder aller Geschlechter ihre Zufriedenheit über die jeweils geleistete Arbeit zum Ausdruck und bestätigten das gesamte Team rund um die Vorsitzende Pia Dorn.

„Ich freue mich über dieses Ergebnis, das exemplarisch für die gute Zusammenarbeit aller in unserem Verein ist", so die wiedergewählte Vorsitzende. „Wir haben im letzten Jahr begonnen, neue und coronabedingt eingestellte Projekte neu aufzustellen. Die Anpassungen die wir vorgenommen haben, sind noch nicht abgeschlossen, aber der bisherige Erfolg bestätigt, dass der gewählte Weg richtig ist."

Das Durchschnittsalter der Ehrenamtlichen, die durch die Börse vermittelt wurden und Interesse am Angebot haben, ist gesunken, die Angebotsvielfalt gestiegen und die Flexibilität in der Vermittlung erhöht worden. „Wenn man die Kennziffern der Arbeit des Vereins und das harmonische Miteinander sieht, bin ich froh, dass ich ebenfalls wiedergewählt wurde und weiterhin Teil dieses harmonischen Miteinanders sein darf", so Klaus Pesch in seiner Doppelfunktion als Bürgermeister der Stadt und Beirat der Miteinander-Freiwilligenbörse.

Besonderes Augenmerk wird momentan auch auf eine neu gegründete Kooperation mit der Caritas gerichtet, die zum Ziel hat, Geflüchteten mit ehrenamtlicher Unterstützung unbürokratisch das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Ehrenamtsmeile, die dieses Jahr am 14. September auf dem Kirchplatz und dem Rathausplatz in Stadtmitte allen Ehrenamtlichen Organisationen der Stadt die Möglichkeit gibt, ihr Wirken und Tun zu präsentieren.