Ratingen: Fördervereinschef des CFvW hört auf nach 20 Jahren

Ratingen : Schule fördern – die Mammutaufgabe

Am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium hat der Förderverein inzwischen etwa 15 eigene Angestellte.

(RP) Seit knapp zwei Jahrzehnten steht Dr. Rolf Kievernagel (75) an der Spitze des Fördervereins am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium. Anfang November ist für ihn Schluss.Ein neuer Vorsitzender wird gesucht. Mit unserer Redaktion sprach der bekannte Ratinger Mediziner über Meilensteine der Schulentwicklung, wie sie der Förderverein auf mehreren Ebenen seit inzwischen 50 Jahren unterstützt.

Was brachte Sie auf die Idee, mit der Fördervereinsarbeit zu beginnen?

Kievernagel Das war zu einer Zeit, als es den aktuellen Schulnamen noch gar nicht gab. Im Jahr 2000, zur Zeit der Zuammenlegung der beiden damaligen Gymnasien GSS (Geschwister-Scholl-Schule) und THG (Theodor-Heuss-Gymnasium) wurde meine Tochter Pia dort eingeschult. Die Fördervereinsarbeit lag damals ziemlich am Boden. Lehrer der Schule gehörten damals zu meinem Freundeskreis, das war zweifellos auch eine Motivation, zumal das auch für ungewöhnlichen und nützlich-schnellen Informationsfluss sorgte. Außerdem gehörte ich seit 2000 der Schulpflegschaft und der Schulkionferenz an. Aber das war nicht alles. Im Jahr darauf haben wir die

Wie steht der Verein aktuell da?

Kievernagel: Der Verein hat etwa 200 Mitglieder,die Schule hat gut 900 Schüler. Vier Leute gehören dem geschäftsführenden Vorstand an. wer im Amt des Vorsitzenden folgen wird, ist noch nicht klar. Jedenfalls habe ich einen Brief geschrieben und darin erklärt, dass ich das Amt aus Alters- und Gesundheitsgründen abgeben möchte. Das ist auch so akzeptiert worden.

Hatten Sie von Beginn an mit einer derart langen Amtszeit gerechnet?

Gerd Kievernagel leitet den Förderverein des Innenstadt-Gymnasiums seit nahezu zwei Jahrzehnten. Foto: Blazy, Achim (abz)

Kievernagel Das war lange eine Art Selbstläufer. Es machte Spaß. Und als meine Tochter 2009 Abitur machte, habe ich gedacht: Ich mach noch was weiter. Vor vier Jahren dann gab es eine weitere Zäsur, nochmal zwei Jahre, nochmal zwei Jahre jetzt ist es genug.

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