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Ratingen: Fastenzeit – der große Perspektivwechsel

Bis Ostern : Fastenzeit – der große Perspektivwechsel

Kunst in der Stadtkirche, „Frühschichten“ in St. Peter und Paul, Aschenkreuz und Unterricht in Lintorf.

(köh/jun/mvk) „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ –  das ist das Motto der Evangelischen Kirche Deutschlands zur Fastenzeit bis 13. April. Der Hintergrund des griffigen Mottos: Misstrauen und Ängste sollen überwunden und 40 Tage lang zuversichtlich nach vorn geblickt werden. 40 Tage, in denen eine bewusste Vorbereitung auf das Osterfest erfolgt. Von Aschermittwoch bis Ostersonntag vorsätzlich den Blick verändern, die Perspektive verschieben und den Pessimismus in allen Facetten aus dem Alltag streichen – schlicht zuversichtlich sein.

Einen besonderen Ansatz zu diesem Perspektivwechsel bietet die Evangelische Stadtkirche. „Wir setzen 2020 die Reihe von Begegnungen zwischen Kunst und Kirche in der Passionszeit fort. In diesem Jahr stellt Kirstin Arndt (Düsseldorf) in der Evangelischen Stadtkirche aus. Ihre „Intervention“ ist während der täglichen Öffnungszeiten der Stadtkirche zu besichtigen“, teilt Pfarrer Dr. Gert Ulrich Brinkmann mit. Die Gemeinde lädt für Donnerstag, 27. Februar, 18 Uhr,  in die Stadtkirche ein. Nach der halbstündigen ersten Passionsandacht beginnt die Vernissage. Kirstin Arndt wird anwesend sein. Danach haben die Gäste Zeit, die Installation zu betrachten und mit der Künstlerin bei einem Glas Tee ins Gespräch zu kommen.

Mit der Fastenzeit beginnen in St. Peter und Paul und in St. Suitbertus wieder die Frühschichten. Ab Freitag, 28. Februar, öffnet die Kirche St. Peter und Paul wieder freitags um 6 Uhr die Türen. Anschließend besteht jeweils die Möglichkeit zum gemeinsamen Frühstück. In St. Suitberus beginnen die Frühschichten ab 5. März jeweils donnerstags ebenfalls um 6 Uhr. Pfarrer Daniel Schilling hatte im März 2014 diese Tradition in der Gemeinde St. Peter und Paul begründet.

Die katholischen Grundschulem besuchen üblicherweise am Aschermittwoch den Schulgottesdienst und erhalten im Anschluss das symbolische Aschekreuz auf die Stirn. Schülerinnen und Schüler der Johann-Peter-Melchior-Grundschule gehen in zwei Gruppen zur St. Anna Kirche, da nicht alle gemeinsam in dem Gotteshaus Platz finden würden. Zuerst bekommen nach einem Wortgottesdienst die Dritt- und Viertklässler das kirchliche Symbol, dann die jüngeren Mitschüler.
Die Heinrich-Schmitz-Grundschule kann in diesem Jahr nicht diesem Brauch folgen, da am Aschermittwoch ein pädagogischer Ganztag stattfindet und aus organisatorischen Gründen kein Ausweichtermin gefunden werden konnte, wie die Schulleitung auf anfrage mitteilte. das bedeute aber nicht, dass das Thema „Fastenzeit“ fdamit erldigt sei. es werde im Unterrchgt bis Ostern entsprechend behandelt.