Erster Firmenlauf Ratingen Mit einem Lächeln durchs Ziel

Ratingen · Die Grundidee am Grünen See kam prima an – nur die Resonanz ließ am vergangenen Donnerstagabend noch etwas zu wünschen übrig. 33 Unternehmen hatten 315 Läufer gemeldet, 275 Namen stehen in der Ergebnisliste.

Laufen am Grünen See: Bei der Premiere des Firmenlaufs hatten die Starter sichtlich Spaß. Eine Wiederholung ist ausdrücklich erwünscht.

Laufen am Grünen See: Bei der Premiere des Firmenlaufs hatten die Starter sichtlich Spaß. Eine Wiederholung ist ausdrücklich erwünscht.

Foto: RP/Oliver Kubanek

(RP/kle) Durchweg lächelnde Menschen, lauter glückliche Gesichter mit einer Medaille um den Hals und bei bestem Wetter ein fröhlicher Austausch unter Gleichgesinnten mit einem kühlen Getränk in der Hand: Der erste Firmenlauf Ratingen am Grünen See war für die Teilnehmer definitiv ein Erfolg und möglicherweise der Beginn einer Erfolgsstory für ein neues Wirtschafts- und Sportevent in der Dummeklemmerstadt.

„Vielen Dank an die Ratinger Firmenläufer, die diese Premiere zu einer tollen Veranstaltung gemacht haben“, sagte Organisationsleiter Georg Mantyk, als ihm ARD-Mann Dirk Froberg das Moderationsmikrofon überreichte. „An der Starterzahl müssen wir zwar noch arbeiten, aber ein erster Aufschlag ist gemacht.“ 33 Unternehmen hatten 315 Läufer gemeldet, 275 Namen stehen in der Ergebnisliste.

Ganz oben auf dieser Liste haben sich Andrea Claßen (Fressnapf Running Gags) und Ole Katzenberger (MT GmbH) platziert. Katzenberger lief nach 18:15 Minuten als erster über die Ziellinie, nachdem er die zwei Laufrunden über insgesamt fünf Kilometer absolviert hatte. „Das hat Spaß gemacht“, verriet er im Ziel. „Es war am Anfang etwas staubig, da ich mit etwas Verspätung zum Start kam und daher weiter hinten im Feld gestartet bin“, fügte er lächelnd hinzu. Andrea Claßen beendete nach 19:19 Minuten ihre Sporteinheit und war damit schnellste Frau am Grünen See.

„Eine Laufveranstaltung hat natürlich auch immer einen gewissen Leistungsgedanken, aber im Vordergrund stehen beim Firmenlauf die Teilnahme und das gemeinsame Erlebnis“, beschreibt Organisator Mantyk den Grundgedanken seines neuen Events. Daher wurden bei der Siegerehrung auch die teilnehmerstärksten Teams ausgezeichnet. Gesamtsieger war hier die Stadt Ratingen, die mit 51 Teilnehmern an die Stadtgrenze gekommen war. „Events wie der Ratinger Firmenlauf sind eine gute Gelegenheit, Teamgeist zu zeigen“, lautete das Resümee von Nadine Mauch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ratingen und Team-Captain beim Firmenlauf. „Deshalb freue ich mich sehr, dass schon bei der ersten Auflage mehr als 50 Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Stadtverwaltung mitgemacht haben und dass wir damit das größte Team am Start waren. Es sind die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, die unsere Arbeit zu etwas Besonderem machen. Das Ganze hat großen Spaß gemacht, wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder.“

Große Mannschaften stellten auch die Stadt Heiligenhaus mit 32 und Hewlett Packard Ratingen mit 26 Meldungen. Das HP-Team konnte sich überdies die Teamwertung der drei schnellsten Starter sichern. In Relation zur Firmengröße hatte die Firma Adresskontor mit einem neunköpfigen Team die Nase vorn.

Besagter Leistungsgedanke wurde noch einmal thematisiert, als es um die Fragen ging, welche Auszubildenden und welche „Chefs“ am schnellsten waren. Celine Pöters (Stadt Heiligenhaus) und Abudi El-Ghazzaoui (QITS GmbH) konnten in ihrem jeweils ersten Ausbildungsjahr die Siegerurkunde mit nach Hause nehmen. Gleiches gilt für Kathrin Neuhaus (Stadt Heiligenhaus) und Damien Germès, den Geschäftsführer des Unternehmens  Niterra Emea. Aus dem Niterra-Team stammte auch der Teilnehmer mit der weitesten Anreise. Matt Cleveley arbeitet in Milton Keynes, einer Kleinstadt in der Nähe von London. Seinen Deutschlandaufenthalt verband der Brite mit dem Firmenlauf. „Das war ein Super-Event, und ich bin glücklich, dass ich gefragt wurde, hier mitzumachen“, sagte er während der After Run-Party. „Ich komme 2024 auf jeden Fall wieder.“

In dieser Einschätzung war er sich mit allen Startern einig, was neben dem Organisationsteam auch die Sponsoren (Stadtwerke Ratingen, Sparkasse Hilden Ratingen Velbert, LLM Ladelösung) erfreute. Julia Amels-Westerkamp, Teamleiterin Kommunikation bei den Stadtwerken, formulierte es so: „Es ist schön, dass wir als Stadtwerke Ratingen Bestandteil der Premiere des Firmenlaufs Ratingen waren. Als mitlaufendes Team haben wir vor, während des Laufs und nach dem Lauf viel Spaß gehabt und können die Teilnahme nur weiterempfehlen.“

Ein genauer Termin für den zweiten Firmenlauf Ratingen steht zwar noch nicht fest, aber ein Donnerstag Mitte Juni ist geplant. „Wir wünschen uns in 2024 eine vierstellige Zahl von Läufern“, so Mantyk. „Wenn ich die Resonanz heute und die vielen freudigen Gesichter sehe, halte ich diese Zielsetzung für ambitioniert, aber dennoch für realistisch.“

(RP/kle)
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