Ratingen: Das Ehrenamt ist ein wertvolles Gut

Postskriptum Die Woche in unserer Stadt : Das Ehrenamt ist ein wertvolles Gut

Der Zusammenhalt in der Stadt kennt fast keine Grenzen.

Es ist etwas, auf das die Dumeklemmer stolz sein dürfen: Der Zusammenhalt in der Stadt kennt fast keine Grenzen. Die Stärke einer Gesellschaft kann man auch daran erkennen, wie sehr sich der Einzelne für die Gemeinschaft einsetzt. Das ist in Ratingen besonders ausgeprägt. Wege, sich zu engagieren, zeigt das Kompetenzteam Ehrenamt auf. Dort hofft man auf mehr jüngere Interessenten und will tüchtig die Werbetrommel rühren. Denn auch auch abseits von Feuerwehr und Hilfsorganisationen, die ohne aufopferungsvolle ehrenamtliche Mitglieder unsere Sicherheit nicht gewährleisten könnten, gibt es viele andere Möglichkeiten, vielleicht mal irgendwo mitanzupacken.

Die Stadt hilft, wo immer es geht. Und auch in der lokalen Wirtschaft sind gemeinsame Aktionen für den guten Zweck prima Grundlagen fürs „Teambuildung“ — plus Gratis-Werbung getreu dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“. Das könnte man sich in Ratingen, wo so viele Unternehmen ihren Sitz haben vielleicht etwas mehr wünschen.

Der Kreis Mettmann will endlich mehr Geld locker machen für die Sanierung der Radwege entlang seiner Kreisstraßen: 500.000 Euro. Man hofft vor Ort nun auf die Reparatur des Radweges entlang der K19 (Lintorfer Weg/Kahlenbergsweg). Die örtliche Politik hatte immer wieder nachgehakt, zuletzt noch einmal, nachdem ein Schüler auf dem Radweg gestürzt und gegen ein Auto geprallt war.

Dass die Wege so heruntergekommen sind, liegt an der jahrzehntelangen Bevorzugung des Automobils: Ab immer noch ist das Rad bei den Verkehrsplanern offenbar noch kein volltaugliches Verkehrsmittel. Dabei würden sicherlich immer mehr auch ältere Menschen mit ihrem Drahtesel oder E-Bike zum Arbeitsplatz pendeln oder zum Einkaufen mal eben in die Stadt radeln. Dazu gehören auch sichere Radwege-Beziehungen zwischen den Ortsteilen und nach Düsseldorf. Hoffentlich findet man solche Zukunftspläne auch in den Verkehrskonzepten, die derzeit für Ratingen erarbeitet werden.

joachim.preuss@rheinische-post.de

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