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Projekt: Wie es weiter geht, ist völlig offen.

Ratinger Altstadt : Zukunft der Gabel im Haus Messer noch ungewiss

Das bisherige Konzept der Gaststätte war es, Menschen mit Behinderung, Menschen ohne Beschäftigung sowie Flüchtlinge durch ihre Mitarbeit die Gelegenheit zu gleichberechtigter beruflicher Teilhabe zu geben.

(jün) Da tut sich nichts. „Die Gabel“ im Haus Messer an der Lintorfer Straße ist derzeit geschlossen. Ob oder wie es weiter geht, steht noch nicht fest. „Wir sind im Gespräch“, sagte Dagmar Argow von der Neander Diakonie jetzt auf RP-Anfrage.

Das bisherige Konzept der Gaststätte war es, Menschen mit Behinderung, Menschen ohne Beschäftigung sowie Flüchtlinge durch ihre Mitarbeit die Gelegenheit zu gleichberechtigter beruflicher Teilhabe zu geben. Dabei wird ein gastronomisches Konzept mit sozialer, diakonischer Arbeit verbunden.

Kleine Speisen, die im Frühstücks-,  Mittags- oder Nachmittagsbereich angeboten wurden, waren  hausgemacht. Viele weitere Produkte, die im Rahmen von Maßnahmen der Berufs- und Beschäftigungsförderung hergestellt werden, konnten in der Gabel im Haus Messer eingekauft und für den Eigenbedarf oder als nette Geschenkidee genutzt werden.

Begleitet wurde das gastronomische Leben in der Gabel im Haus Messer durch  Beratungsangebote und Information über das Dienstleistungsnetzwerk der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann und der Evangelischen Kirchengemeinde. Im Obergeschoss konnte ein Raum für Seminare, Schulungen oder andere Veranstaltungen gebucht werden.

Doch in der Corona-Krise wurde auch „Die Gabel“ geschlossen und hat seitdem nicht mehr geöffnet. Ob die Einrichtung mit einem neuen Konzept unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder eröffnet, bleibt abzuwarten.