Ratingen: Projekt rollt auf zwei Stadtteile zu

Ratingen: Projekt rollt auf zwei Stadtteile zu

Bald soll es einen Masterplan für Tiefenbroich und Ratingen West geben.

"InWest" - noch vor wenigen Jahren konnte man mit dem Namen der Standortinitiative kaum etwas anfangen. Doch der eingetragene Verein unter dem Vorsitz von Thomas Frühbuss hat sich in der Stadt etabliert und arbeitet intensiv mit dem Unternehmensverband Ratingen (UVR) zusammen.

Mehr noch: Die Initiative und die Stadt erhalten als Projektpartner Fördermittel des Bundes. Nun soll ein Masterplan für Tiefenbroich und Ratingen West erstellt werden. Hermann Ulrich, Geschäftsführer der Ulrich Hartung GmbH aus Bonn, wurde damit beauftragt. Gestern stellte er im Beisein von Bürgermeister Klaus Pesch und anderen Vertretern der Stadt die ersten, bereits zurückgelegten Schritte vor.

Im Kern geht es darum, das Profil der beiden Stadtteile als heterogene Gewerbestandorte zu schärfen. "Zu den zentralen Themen gehören die Mobilität und Lebensqualität, also zum Beispiel auch eine gute Mittagspause", berichtete Hartung.

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Der Wiederbelebung der Westbahn-Strecke kommt sicherlich eine Schlüsselrolle zu. "Aber es geht unabhängig davon auch darum, dass wir die Gewerbestandorte stärken", betonte Frühbuss, der sich von einer Veranstaltung am Montag, 27. November, besondere Impulse verspricht: Ab 16 Uhr wird es bei Hewlett Packard Enterprise, Berliner Straße 111, in der Kantine ein Kommunalcafé geben. Interessierte können sich dann mit Ideen und Anregungen einbringen.

"Es wird einzelne Info-Stände zu unterschiedlichen Themen geben", berichtete Hartung, "wir werden die Beiträge sammeln und protokollieren." Das Ganze soll in den Masterplan einfließen. Bürgermeister Klaus Pesch erklärte, dass es angesichts der Niedrigzins-Phase sehr schwierig sei, gut erhaltene Bürogebäude zu vermitteln, "stattdessen kann man als interessiertes Unternehmen einen maßgeschneiderten neuen Anzug bekommen". Der Masterplan soll dazu beitragen, die Gewerbestandorte Tiefenbroich und Ratingen West deutlich aufzuwerten. Deshalb sei eine rege Beteiligung am Kommunalcafé so wichtig, unterstrich Frühbuss.

(RP)