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Kreis Mettmann: Polizei zeigt auf den Straßen Präsenz

Kreis Mettmann : Polizei zeigt auf den Straßen Präsenz

Dabei ging es den Beamten um mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger teilen sich denselben Verkehrsraum. Damit alle sicher unterwegs sind, gibt es Regeln. Nur mit deren Einhaltung nehmen es nicht alle immer ganz genau.

Gestern war die örtliche Polizei, verstärkt durch Kollegen von der Bereitschaftspolizei Düsseldorf, an vielen Stellen im Kreis Mettmann zu sehen - um mit ihrer Präsenz daran zu erinnern, dass Verkehrsregel einzuhalten sind. Sobald die Polizisten zu erkennen waren, hielten sich alle Verkehrsteilnehmer an die wohlbekannten Regeln.

Das Ergebnis zeigt sich in Zahlen wie folgt: 40 Verwarngelder gegen Fahrradfahrer wegen diverser Verkehrsverstöße, drei Verwarnungsgelder gegen Fußgänger wegen diverser Verstöße, 14 Verwarnungsgelder gegen Kraftfahrzeugführer wegen Geschwindigkeitsverstößen, elf Verstöße gegen das Handyverbot von Fahrzeugführern (auch Fahrradfahrer), neun Verwarnungsgelder gegen Fahrzeugführer wegen Fehlern beim Abbiegen, 17 Verwarnungsgelder gegen Fahrzeugführer wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht, zwölf Verwarnungsgelder gegen Kraftfahrzeugführer wegen sonstiger Verstöße.

  • Ratingen : Polizei kontrolliert Straßenverkehr in der Stadt
  • Ratingen : Polizei kontrolliert Fußgänger und Radfahrer
  • Hilden : Polizei kontrolliert Radler und Fußgänger

Abschnittführer Christian Wiegand von der Bereitschaftspolizei Düsseldorf leitete gestern den Schwerpunkteinsatz in Hilden. "In der Fußgängerzone haben die Kollegen gestern Morgen rund 20 Radler angesprochen, die dort hätten absteigen müssen. Die meisten waren einsichtig." Deshalb hätten die Kollegen keine Bußgelder verhängt, sondern es bei einem "verkehrsdidaktischen Gespräch" belassen.

"Ich finde die Kontrollen sehr gut", sagte Radfahrerin Ursula: "Weil beispielsweise Radwege häufig zugeparkt werden." Sie selbst sei aber auch schon mal ertappt worden, räumte die Langenfelderin im besten Alter ein: "Ich bin bei Rot über einen Fußweg gefahren. Die Straße war frei, aber ein Polizist hat mich gesehen - und mir eine Standpauke gehalten. Und ich habe zu ihm gesagt: Sie haben vollkommen recht."

Auch Werner Siggelkow aus Hilden findet die Polizei-Kontrollen richtig: "Vor einer Woche ist eine Bekannte mit ihrem Rad bei Rot über eine Straße gefahren und dabei von einem Auto erfasst worden. Zum Glück wird sie wohl wieder gesund."

Polizeihauptkommissar Jörg Marsall ist nicht nur dienstlich, sondern auch privat häufig auf Hildens Straßen unterwegs. Was sind die häufigsten Fehler von Fußgängern? "Im Innenstadtbereich, etwa an der Gabelung oder am Fritz-Gressard-Platz, nutzen sie nicht die Ampeln oder Übergänge, sondern überqueren die Straße zehn bis 15 Metern davon entfernt."

(cis/og)