Fördergeld für Heiligenhaus „Niedrigseilgarten“ ensteht an Sportanlage

Heiligenhaus · „Sport. Wald. Heiligenhaus.“ – das ist das Motto an der Talburgstraße. Das Land Nordrhein-Westfalken gibt 581.000 Euro an Fördermitteln.

 Am Sportplatz an der Talburgstraße soll ein „Niedrigseilgarten“ entstehen. Dafür gibt es Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am Sportplatz an der Talburgstraße soll ein „Niedrigseilgarten“ entstehen. Dafür gibt es Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen.

Foto: Achim Blazy (abz)

(RP) Gute Nachricht zum Jahreswechsel: „Die Stadt erhält erneut erhebliche Fördermittel vom Land Nordrhein-Westfalen, wie jetzt auf der Homepage des NRW-Bauministeriums bekanntgegeben wurde.

Nachdem die Landesregierung aus dem „Investitionspakt Sport“ in 2021 schon rund 1,5 Millionen Euro zur Sanierung und zum Neubau der Funktionsgebäude am Sportplatz Talburgstraße beisteuerte, folgt in 2022 eine weitere Förderung in Höhe von 581.000 Euro. Damit wird unter dem Titel „Sport. Wald. Heiligenhaus.“ eine Außenfläche für den Breitensport hergerichtet, unter anderem mit einem Niedrigseilgarten. Die Anlage wird ebenfalls am Sportfeld Talburgstraße entstehen. Die Förderquote im „Investitionspakt Sport“ beträgt 90 Prozent.

„Wir haben diese Projekte als CDU-Fraktion immer unterstützt und freuen uns nun umso mehr, dass sie dank der Förderung nun auch Realität werden können“, sagt Herre. Er hat sich sofort beim zuständigen NRW-Staatssekretär und ehemaligen Heiligenhauser Bürgermeister Jan Heinisch über die Hintergründe der Förderung erkundigt. „Das Programm war um ein 14-faches überzeichnet, es gab also viel mehr Anträge als verfügbare Mittel.“ Vorrang hätten nach Heinischs Auskunft insbesondere solche Projekte erhalten, die besonders vielen Menschen einen Zugang zum Sport ermöglichen und zudem durch sehr moderne Angebote eine besondere Reichweite in der Bevölkerung erzielen können.

„Das ist aus unserer Sicht auch ein Beweis dafür, dass hier von den Planern und Initiatoren wirklich gute Ideen geliefert wurden. Ohne kreative Anträge keine Chance auf Förderung.“

Ralf Herre sieht sowohl die geförderte Sanierung als auch die Breitensportfläche in einem wechselseitigen Zusammenhang. „Natürlich ist jedes Projekt für sich gut, aber in der Kombination werten sie das Sportfeld an der Talburgstraße noch einmal richtig auf. Darüber können sich auch die Heiligenhauser Vereine und Schulen freuen.“

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