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Gesundheit : Neue Pflegeausbildung im St. Marien-Krankenhaus

Gesundheit : Neue Pflegeausbildung im St. Marien-Krankenhaus

(RP) Seit Anfang des Jahres gilt bundesweit ein neues Pflegeberufegesetz. Aus der Zusammenlegung der Berufsfelder Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entstand eine generalisierte Pflegeausbildung mit dem einheitlichen Berufsabschluss „Pflegefachfrau/-mann“.

Die Basis hierfür bildet das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe von Juli 2017. Ziel der Reform ist es, allen Menschen, die sich für den Pflegeberuf interessieren, eine hochwertige und zeitgemäße Ausbildung anzubieten, um  die breiten beruflichen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen und somit den Entwicklungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen Rechnung tragen zu können.

Als größte Gesundheitseinrichtung Ratingens mit 51 Ausbildungsplätzen hat sich die St. Marien-Krankenhaus GmbH zusammen mit der Kooperationsschule, der Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann, bereits seit vergangenem Jahr intensiv auf die neue Pflegeausbildung vorbereitet. Um den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden, verstärkt darüber hinaus seit Anfang des Jahres Helga Johann als Ausbildungskoordinatorin die Pflegedienstleitungen des Krankenhauses und der zwei Seniorenheime. Sie unterstützt die Azubis in Methoden zur Selbstlernkompetenz, hilft bei der Entwicklung von beruflichen Fähigkeiten und steht für Fragen, die innerhalb des Theorie-Praxistransfers entstehen, zur Verfügung. Ferner ist sie Ansprechpartnerin für die Praxisanleitungen zum Thema Methodik und Didaktik der Wissensvermittlung und organisiert deren Fortbildungen.

„Ich freue mich auf die Umsetzung. Einerseits sehe ich die Entwicklungen als Herausforderung, weil das theoretische Wissen und die praktische Umsetzung ehemals dreier Ausbildungen von nun an in einer Ausbildung vermittelt werden muss. Andererseits sehe ich die Chance, dass die Auszubildenden fundiertes pflegerisches Grundwissen vermittelt bekommen, auf das sie in den folgenden Berufsjahren  mit Fachweiterbildungen aufbauen können.“ Dies entspreche dem Prinzip des „Lebenslangen Lernens“ voll und ganz.