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Heiligenhaus: Neue Kehrmaschine soll effektiver reinigen

Heiligenhaus : Neue Kehrmaschine soll effektiver reinigen

202.000 Euro haben sich die technischen Betriebe die Neuanschaffung kosten lassen. Sie ist wendiger als das Vorgängermodell.

Sie ist kleiner, wendiger und kann es mit ihrer Leistungsfähigkeit doch mit dem Vorgängermodell aufnehmen - eine neue Kehrmaschine macht sich nun auf den Weg durch die Straßen der Stadt, die sie sauberer zurück lassen soll. Über den Zuwachs im städtischen Fuhrpark freuen sich nicht nur die Mitarbeiter der technischen Betriebe - gestern schaute sich auch Michael Beck die aufgerüstete neue Errungenschaft an.

Der Kämmerer und kommissarische Verwaltungschef ließ sich dabei vom Leiter der technischen Betriebe Rolfpeter Dixken sowie dessen Mitarbeiter Andreas Schulz die Vorzüge der "CityCat 5006", (zu Deutsch "Stadtkatze") der Firma Bucher genau erklären. Wie etwa den Frontbau, der mit speziellen Bürsten glänzt und damit nicht nur besser in die schwierig zu erreichenden Ecken kommt: "Vorne sieht man zum Beispiel die Wildkrautbürste, die kann, wie der Name schon sagt, wachsendes Unkraut zwischen den Steinen effektiv beseitigen", erklärt Dixken. Die seitlichen Bürsten hingegen können per Knopfdruck abgesenkt werden, so dass bei Bedarf nur eine Bürste reinigt und die andere geschont wird.

Ganz oben auf der Wunschliste für die Ersatzbeschaffung stand dabei allerdings etwas anderes: "Das neue Gerät ist kleiner und durch seine Vier-Rad-Lenkung wesentlich wendiger; der kleine Wendekreis kommt uns dabei vor allem in den schmaleren Anwohnerstraßen zu Gute." Mit einer Kehrleistung von 220 bis 250 Kilometer pro Woche reinigt das Gerät alle Straßen, für die die Stadtreinigung zuständig ist. "Da kommen natürlich noch die Sonderreinigungen, beispielsweise Baustellen und Veranstaltungen, dazu."

Die alte Kehrmaschine ist mit ihren zwölf Jahren technisch und wirtschaftlich nicht mehr auf dem neuesten Stand, die neue und kleinere Schwester kann es mit ihrer Leistungsfähigkeit trotzdem mit ihrem Vorgänger aufnehmen. "Bei der Ausschreibung war deswegen auch eine bessere Umweltverträglichkeit wichtig", sagt die Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung, Kerstin Plambeck. Das neue Fahrzeug stellt somit eine technische Weiterentwicklung dar, es minimiert, auch bei einer hohen Reinigungsleistung, den Energie- und Wasserverbrauch gegenüber herkömmlichen Kehrmaschinen.

Aber nicht nur das: "Bei der neuen Kehrmaschine kam alles, also Fahrzeug und Aufbau aus einer Hand. So haben wir nur einen Ansprechpartner. Und sie ist wesentlich leiser." Die finanziellen Mittel für die Ersatzbeschaffung waren bereits im letzten Jahr veranschlagt worden, nach der Ausschreibung steht das Gerät für 202.000 Euro nun endlich parat.

(sade)