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Nach Baumfällungen stehen Warnbaken an der Mülheimer Straße

Bürgermonitor : Mülheimer Straße: Bäume lassen auf sich warten

Seit rund einem Jahr stehen an der Mülheimer Straße Warnbaken. Dort wurden Robinien gefällt. Die Baumscheiben sollen neu bepflanzt oder zurückgebaut werden. Bislang ist nichts passiert.

Umso trauriger waren viele Bürger, als die Stadt im September 2019 feststellte, dass 25 dieser Robinien aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden mussten. Pilzbefall und lange Trockenheit hatten die Bäume geschwächt.

Wofür eine Ratingerin aber so gar kein Verständnis aufbringt, ist: „Auf beiden Seiten der Mülheimer Straße wurden Bäume gefällt. Zum Teil wurden sie durch neue Bäume ersetzt. Aber dort, wo keine neuen Bäume gepflanzt wurden, stehen rot-weiße Warnbaken. Müssen Jahre vergehen, bis hier etwas passiert?“

„An den Standorten, an denen das möglich ist, werden neue Bäume gepflanzt“, so die Stadt Ratingen. Die Aufträge sind vergeben, eigentlich sollten die Arbeiten in diesen Wochen ausgeführt werden aber Corona und die Witterung verzögern die Pflanzungen. Die Stadt hat sich für Gleditschien, auch Lederhülsenbaum genannt, entschieden. Sie gelten als widerstandsfähig – weder Frost noch Hitze können ihnen viel anhaben. Wer den Duft der Robinien vermisst, wird damit entschädigt. Die Blüten sind zwar recht unscheinbar, verströmen aber einen süßlichen Duft.

 „Die Baumscheiben sind schon vorbereitet, die Pflanzung erfolgt zeitnah“, teilt die Stadt mit. Die Baumscheiben, die aufgrund ihrer (fehlenden) Größe nicht neu bepflanzt werden, sollen zurückgebaut werden.