Radler aus Ratingen und Heiligenhaus : Auf geht’s: Mitmachen beim Stadtradeln

Der deutschlandweite Wettbewerb startet im Kreis Mettmann am 29. August. Es winken Sachpreise.

(RP) Zusammen mit den zehn kreisangehörigen Städten beteiligt sich der Kreis Mettmann in diesem Jahr bereits zum siebten Mal an der Aktion Stadtradeln. Der deutschlandweite Wettbewerb startet im Kreis am 29. August und ruft alle Bürger dazu auf, drei Wochen lang kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz zurückzulegen. Den engagiertesten Radlern und Kommunen winken Auszeichnungen und Sachpreise wie E-Bikes, Fahrräder, Fahrradmagazine, Helme, Fahrradtaschen, Fahrradschlösser, Beleuchtungen oder „Unplattbar-Reifen“ mit Luftdruckprüfer.

Jeder, der mitradelt, kann für seine Stadt Punkte sammeln. Radler aus den zehn kreisangehörigen Städten beteiligen sich direkt für ihre Stadt und damit gleichzeitig auch für den Kreis Mettmann. In diesem Jahr besteht erstmals die Möglichkeit, zeitgleich am Wettbewerb Schulradeln teilzunehmen.

Beim Schulradeln werden die fahrradaktivsten Klassen und Schulen in NRW gesucht. Schüler, Lehrkräfte und Eltern sammeln ihre gefahrenen Radkilometer individuell oder als Klassenverband für das Schul-Team. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine gesunde Abwechslung zum meist bewegungsarmen Schulalltag zu ermöglichen und gleichzeitig Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu animieren, fit und aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

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Wer mitmachen möchte, der kann sich unter www.stadtradeln.de für seine Stadt anmelden und bis zum 18. September Punkte sammeln. Interessierte können sich an den Stadtradel-Koordinator ihrer Stadt wenden. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Hermann-Josef Waldapfel vom Kreis Mettmann, Tel. 02104/992840, h.waldapfel@kreis-mettmann.de, sowie unter www.stadtradeln.de. Die Ansprechpartner in den Städten sind für Heiligenhaus Michael Krahl, Tel. 02056/13310, und für Ratingen Martin Wilke, Tel. 02102/5506117.

Stadtradeln und Schulradeln sind deutschlandweite Kampagnen des Klima-Bündnisses, dem weltweit größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, und dient der Förderung des Fahrrads im Straßenverkehr, um Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Allein 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto gefahren würden, so die Kreisverwaltung Mettmann.

Zusammen mit allen Städten im Kreis Mettmann nahm die Stadt Ratingen auch im vergangenen Jahr an der bundesweiten Aktion teil. Insgesamt wurden mehr als 97.609 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt. Damit wurden etwa 14 Tonnen CO2 vermieden.

Die Stadt Ratingen ruft wie die Stadt Heiligenhaus in jedem Jahr zur Teilnahme am Stadtradeln auf. Und viele Bürger machen bei diesem groß angelegten Wettbewerb mit.