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Heiligenhaus: Ministerium: A 44-Weiterbau gesichert

Heiligenhaus : Ministerium: A 44-Weiterbau gesichert

Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Bauministerium, ist sicher: An der Realisierung des Lückenschlusses der A44 gibt es keinen Zweifel. Die Gesamtfinanzierung sei mit der Ausweisung im Straßenbauplan des Bundes gesichert. So teilte er es jetzt Landrat Thomas Hendele mit. Nach Abschluss des Besitzeinweisungsverfahrens würden die Baumaßnahmen vorangetrieben, unter anderem das Bauwerk Ganslandsiepen in Gänze fertiggestellt. Die Straßenbauverwaltung NRW sei vorbereitet, die Bauleistungen umzusetzen.

Adler geht davon aus, "dass der Bund seine Verantwortung wahrnimmt und im Rahmen seiner Gesamtfinanzdisposition dem Land ermöglicht, das Bauprojekt A44 mit einem vertretbaren Bauablauf zu realisieren". Dazu BM Jan Heinisch: "Es wird höchste Zeit, dass die Hängepartie um den Weiterbau ein Ende hat." Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese hatte unlängst betont: "Es ist richtig, dass in unserem Rechtsstaat Mensch und Umwelt einen zentralen Platz haben." Inzwischen werde "uns vorgegaukelt, man könne ohne Rücksicht auf Anwohner, Natur und Gerichte die Baumaschinen rollen lassen".

"Seit dem Planfeststellungsbeschluss 2007 musste die Planung siebenmal geändert werden", sagt sie über die Ursachen für die Verzögerungen. Vermutungen, der bisherige Bauverzug habe finanzielle Gründe, wies die Politikerin zurück: "Zwar wurden 2003 nur 121 Millionen Euro in den Bundesverkehrswegeplan eingestellt. Der Bund hat den gestiegenen Kosten aber Rechnung getragen und inzwischen 223 Millionen für den Lückenschluss bereitgestellt."

(stemu)