Naturprojekt Wiese statt Weide: Bund gibt 428.400 Euro

Ratingen · ie Mittel stammen aus einem Investitionsprogramm im Energie- und Klimafonds, mit dem der Bund Modellprojekte zur Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen fördert.

 Am Poensgenpark soll eine artenreiche Wiese entstehen.

Am Poensgenpark soll eine artenreiche Wiese entstehen.

Foto: dpa-tmn/Karl-Josef Hildenbrand

(kle) Für Bleichwiesen erhält Ratingen einen Geldregen des Bundes in Höhe von 428.400 Euro, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete und Transatlantik-Koordinator Peter Beyer, der sich wiederholt persönlich für das Projekt bei seinen Kollegen des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages eingesetzt hatte. Die Mittel stammen aus einem Investitionsprogramm im Energie- und Klimafonds, mit dem der Bund Modellprojekte zur Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen fördert. Das Bundesprogramm sei ein Baustein, um die Klimaschutzziele Deutschlands umzusetzen.

„Der Kampf gegen den Klimawandel entscheidet sich in unseren Städten und Gemeinden – vor unserer eigenen Haustüre. Die kommunalen Bemühungen werden durch diese Finanzspritze des Bundes nachhaltig gestärkt“, so Beyer, der sich über den Bundeszuschlag freute, mit dem Ratingen nun einen nachhaltigen Beitrag für mehr Klimaschutz auf den Weg bringen kann.

Auch Beyers SPD-Kollegin Kerstin Griese hatte sich für diese Maßnahme nachhaltig eingesetzt. „Es ist schön, dass sich mein Einsatz gelohnt hat“, sagt die Sozialstaatssekretärin. „Zurzeit wird das zwischen Poensgenpark, Kalkbahn und Cromford befindliche Gelände, das knapp zwei Hektar groß ist, landwirtschaftlich genutzt. Künftig soll dort eine blühende und artenreiche Wiese an die Stelle der artenarmen Weide treten“, erläutert Griese. Die Planung sehe zudem vor, dass die Fläche für das angrenzende Artenschutzgewässer auch eine Biotopfunktion übernimmt. Die neue Blütenwiese trage dazu bei, den Klimawandel zu begrenzen, heißt es. Griese betonte: „Der Bund übernimmt 90 Prozent mit Blick auf das sogenannte Parkprogramm. Das haben wir aufgelegt, um Kommunen zu unterstützen, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.“

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