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Ratingen: Loveparade: Seelsorger vor Ort

Ratingen : Loveparade: Seelsorger vor Ort

Viele tausend Menschen suchen nach der Loveparade-Katastrophe, bei der 21 Menschen ums Leben kamen, darunter auch eine 25-jährige Mutter aus Heiligenhaus, vor den Tunnel in Duisburg auf. Menschen trauern, sind betroffen oder kehren an den Ort zurück, an dem sie selber fast zu Tode gekommen wären.

Die Kirchen sind am Ort des Geschehens präsent. Notfallseelsorger Pfarrer Jürgen Draht aus dem Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann organisiert zusammen mit dem Duisburger Notfallseelsorger eine seelsorgliche Betreuung täglich von 14 bis 24 Uhr. 30 Seelsorger aus ganz NRW machen mit.

Auch Pfarrer und Pfarrerinnen aus den Kirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann und Niederberg sind vor Ort, trösten Menschen und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung. Im Tunnel gibt es einen Container der Kirchen.

Dort können betroffene Menschen sich im geschützten Bereich aussprechen und Hilfe finden.

"Viele Menschen sind betroffen und wissen nicht, wie sie es ausdrücken sollen", berichtet Pfarrer Michael Diezun aus Lintorf. "Es ist gut, dass die Kirchen vor Ort präsent sind".

Die Kirchen und kirchlichen Beratungsstellen beteiligen sich neben den sozialpsychiatrischen Diensten des Kreises auch bei der Hotline, die der Kreis Mettmann unter Tel. 02104 992222 für Betroffene der Loveparade geschaltet hat.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Zugangsrampe - der Unglücksort

(RP)