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Literatur und Musik aus Ratingen und Umgebung

Literaturkreis lädt ein : Ratinger Autorengruppe meldet sich aus Corona-Pause zurück

Vier Gäste werden am Sonntag, 6. September, ab 11.30 Uhr im Ratinger Arkadenhof die Besucher mit Literatur und Musik unterhalten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

 Nach einer Corona-Starre seit März, die den Verlust einer Reihe von Veranstaltungen eingebracht hat, meldet sich die Ratinger Autorengruppe ERA am Sonntag, 6. September, ab 11.30 Uhr wortgewaltig wieder zurück. Der literarisch-musikalische Vormittag  auf der kleinen Seebühne war ursprünglich als zusätzliches Angebot zum großen September-Trödelmarkt in der Ratinger Innenstadt gedacht. Auch ohne den Innenstadt-Trubel und unter Einhaltung der Abstandsregelungen dürfen sich Literaturfreunde dürfen sich die Ratinger auf ein genussvolles Zuhören freuen.

„Wir werden die der Bühne gegenüberliegende Seite mit entsprechenden Abständen bestuhlen“, so die Veranstalter. „Das fällt natürlich sparsamer aus als in den zurückliegenden Jahren. Wer also seinen eigenen Klappstuhl mitbringen möchte, um eines Sitzplatzes sicher zu sein, der kann dies gern tun.“

Drei Autorinnen melden sich zu Wort, von denen zwei in Ratingen leben und arbeiten. Gerda Lomoth, vielen durch ihre kurzweiligen Lesungen wie auch durch ihre Malerei oder ihre Karikaturen bekannt, wird kleine Szenen aus dem Leben vorstellen und die Kuriositäten des Alltags scharf konturiert mit ihrer eigenen Lupe betrachten.

Barbara Ming, Vorsitzende der ERA, hat Texte aus ihrem im Frühsommer erschienenen Buch „Anekdotentänze“ ausgewählt. Sie hat sich vorgenommen, den Ungereimtheiten des Lebens einen entsprechenden Reim zu verpassen.

Die Dritte im Bunde ist die Essener Autorin, Schauspielerin und Performerin Marion Schüller, die mit überraschenden Einblicken in ihre Bühnenprogramme für Aufmerksamkeit sorgt. Sonst, mit eigener Band im Rücken, tritt sie diesmal a cappella auf.

„Hahn im Korb“ ist der  Erzählkünstler, Autor, Schauspieler und Sänger Klaus Grabenhorst aus Düsseldorf-Gerresheim. Er ist als „visionärer Wanderer zwischen den Zeiten“ und als „literarischer Transportarbeiter“ mit Stimme, Gitarre und Mundharmonika dabei.

Der Eintritt ist frei.

(RP)