Kunstquadrat in Düsseldorf

Heiligenhauser Kunst im Ministerium: Gruppe „Kunstquadrat“ ist zu Gast im Kulturministerium

Im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in Düsseldorf eröffnete die Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poesgens in Vertretung von Ministerin Scharrenbach die Ausstellung „Von dort aus!“.

(RP/köh) Die Heiligenhauser Künstlergruppe Kunstquadrat, mit ins Leben gerufen von Armin Schmidt, dehnt ihren Wirkungskreis aus. Exemplarisch steht Heiligenhaus in einer Ausstellung im Kulturministerium für die vielen kleineren Städte in der Provinz, dessen Kunst alles andere als provinziell darstellt.

Die Kuratoren und Künstler Klaus Sievers und Armin Schmidt präsentieren 13 Künstler mit einem Bezug zu Heiligenhaus.

Doris Halfmann ist eine vielseitige und international renommierte Künstlerin, die sich in vielen ihrer Werke für kinetische und physikalische Seinszustände interessiert.Neben Bilder von bedrohten Tieren zeigt sie die Bronzeskulpturen „die Hochsau“ und „der Null Bock“.

Yoshio Yoshida ist der international renommierteste Künstler in dieser Ausstellung.In dieser Ausstellung sind sowohl Beispiele seiner Zeichnungen zu sehen, als auch großformatige Werke, die seine typische, pointilistische Malweise wiederspiegeln.

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In der Ausstellung zeigt Inge Sievers drei Totem-Köpfe, die sie als freundlich Geister einer anderen Welt beschreibt. Für Thomas Pischke sind die Street-Art und konzeptionelle Rauminstallationen die wichtigsten Felder seiner künstlerischen Arbeit.

Die Bilder „BlackBeauty“ und „statt Kreuze“ sind am PC entstanden. Michael Webers lernte in der Cité Internationale des Arts in Paris und bei Yoshio Yoshida.Er lotet in freien Formen, Farben und Dynamik den Bildraum aus, indem er nasse Ölfarben in gerichteten Bewegungen verlaufen lässt.

Sven Hornscheidt lässt in seinen Arbeiten intime Einblicke seelischer Momente zu. In Titeln, wie Achtsamkeit, Ruhe oder Sehnsucht stellt er seine verletzliche Person oft in das Dickicht eines Dschungels oder den Sog eines Sumpfes.Klaus Sievers studierte an der Akademie in Düsseldorf bei Prof. Graubner und Prof. Bobek studierte. Er entdeckt emotionale Momente nicht nur in behüteten Köpfen, sondern auch in einem Bonbon oder in einem erschlafften Luftballon. Wolfgang Kremer hat an der Kunstakademie bei Karl Bobek studiert und ist seit vielen Jahren als Lehrer für Kunst, Deutsch und Musik tätig.Er zeigt fragile Konstruktionen, ein Rad aus Stühlen vom Sperrmüll und eine Montage aus Holzresten. Anneliese Schmidt ist in der Malerei eine ambitionierte Autodidaktin. Ihr Thema sind Landschaften, die sie auf ihren Reisen durchstreift. Zu sehen sind ihre Pastelle aus Namibia.

Armin Schmidt studierte Kunstgeschichte und Sinologie und bei Prof. Rabinowitsch an der Kunstakademie Düsseldorf. Yoshiko Soga-Yoshida zeigt ihre lyrischen, leichten Darstellungen von Kirschbäumen präsentiert. Nach einem Graphik-Design Studium ist Nils Hamm als freier Illustrator tätig und zeichnet virtuos für namhafte Fantasy-Kartenspiele. Christian Heinrich war Meisterschüler bei Prof. Grote an der Kunstakademie, Kunstlehrer am Gymnasium in Heiligenhaus. Besucher können sich zum besuch im Düsseldorfer ulturministeruium anmelden.

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