Der Kreistag sei überaltert, so die JU im Kreis Mettmann Junge Union will den Kreistag verjüngen

Kreis Mettmann · Geänderte Sitzungszeiten des Gremiums sollen auch Berufstätigen die Teilnahme ermöglichen.

(RP) Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des „Politischen Abends“ der Jungen Union (JU) Kreis Mettmann diskutierten die Mitglieder  mit dem Monheimer Kreistagsabgeordneten Peter Werner und dem Ratinger Kreistagsabgeordneten Peter Thomas. Die Teilnehmer erfuhren vieles über die Arbeit und Struktur des Kreistages und des Kreises Mettmann. Unter anderem wurde stark über das Thema Infrastruktur und Tourismus gesprochen, sowie über die Finanzierung des Kreises Mettmann über die Kreisumlage, welche die zehn Städte an den Kreis abtreten.

Darüber hinaus adressierte die JU an die beiden Kreistagsabgeordneten, dass Interesse, bei der nächsten Kommunalwahl auch Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag aufzustellen. „Der Kreistag ist stark überaltert. Die Junge Union möchte das ändern und die Rahmenbedingungen durch Änderung der Sitzungszeiten verändern, so dass auch Jüngere und Berufstägige die Möglichkeit haben, an dem kommunalen Gremium teilzuhaben“, so der JU-Kreisvorsitzende Sebastian Köpp. „Wir fordern die CDU im Kreis Mettmann dazu auf, diese Forderung auf für sich zu vereinnahmen. Daher werden wir beim CDU-Kreisparteitag am 22. November  einen entsprechenden Antrag  einbringen“, berichtete Köpp.

Unterstützung bei der Forderung bekommt die Junge Union nun auch durch die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU. Bei ihrer Mitgliederversammlung beantragte der Bürgermeister der Stadt Erkrath, Christoph Schultz, der auch Mitglied der KPV ist, dass die KPV die Forderung der Jungen Union beim CDU Kreisparteitag unterstützen soll. Die Mitgliederversammlung, unter der Leitung ihres Vorsitzenden David Lüngen, stimmte dem einstimmig zu.

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