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Kranzniederlegung in allen Stadtteilen in Ratingen

Volkstrauertag in Ratingen : Gedenkfeiern zum Volkstrauertag finden in aller Stille statt

Bruderschaften legen Kränze in Mitte, Lintorf, Hösel, Tiefenbroich und Breitscheid nieder. In Ratingen Mitte sprach Bürgermeister Pesch das Totengedenken. Homberg folgt noch.

Vieles ist in diesem Jahr anders – auch der Volkstrauertag.  Aufgrund der geltenden Corona-Schutzverordnung konnten die Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag in den Stadtteilen Ratingens am Sonntag, 15. November, nicht in der gewohnten Weise begangen werden.

Im Rahmen einer stillen Kranzniederlegung am Ehrenmal in Ratingen-Mitte gedachte Bürgermeister Klaus Pesch gemeinsam mit dem Schützenkönig der St.-Sebastiani-Schützenbruderschaft, Georg Wenzel, und Schützenchef Gero Keusen der Menschen, die in den Kriegen und an den Kriegsfolgen, in Konzentrationslagern, in Heilanstalten für Behinderte, in Vertriebenentrecks oder auf der Flucht ihr Leben gelassen haben.

Bürgermeister Klaus Pesch unterstrich die anhaltende Notwendigkeit solcher Gedenktage, und die Verantwortung, die alle Bürger für heutige und künftige Generationen haben. Anschließend sprach er das Totengedenken.

In Lintorf legten Bruderschaftskönig Sebastian Kahlert und Schützenchef Andreas Preuß den Kranz am Ehrenmal an der Drupnas nieder, am Ehrenmal des TuS Lintorf gedachten Vertreter des Vereins mit einem Kranz der Opfer von Krieg und Gewalt. Auch in Hösel, Tiefenbroich und Breitscheid gab es stille Kranzniederlegungen durch einzelne Vertreter der Schützen und Bürgervereine. Die Kranzniederlegung in Homberg findet am kommenden Totensonntag statt.