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Ratingen: Klagen über Müllberge nehmen zu

Ratingen : Klagen über Müllberge nehmen zu

Das Thema Müllberge an Standorten für Container für Altpapier, -glas und -kleider sorgte besonders kurz nach den Festtagen wieder für Ärger. Dazu Anita Esper von der Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucher (OAGV) in Ratingen und aktiv bei der Verbraucherzentrale NRW: "An das andauernde Müllproblem rund um Containerstandorte mag und wird man sich nicht gewöhnen. Das wurde beim Neujahrsempfang der Vereine in Hösel häufig und klar zum Ausdruck gebracht. Es gab etliche Klagen zu den ständigen Müllanhäufungen Am Sinkesbruch. Diese Drecksstelle bemängeln Friedhofsbesucher außergewöhnlich stark, fühlen sich gestört und haben wenig Verständnis dafür." Und zum Thema "Politik nimmt Baumpflanzung in Schutz": "Das erwähnte Waldstück am Pförtnerhäuschen der Waldklinik wurde längst aufgeforstet. Junger Wald wächst bereits heran. Es ist dort absolut nicht notwendig, auf dem nur wenige Meter davor liegenden Parkstreifen, nahe am Fahrbahnrand Bäume zu pflanzen." Durch "Ela" seien 2014 im Abschnitt Bellscheider Weg bis Am Wiedekamp einige Straßenbäume umgestürzt, hätten zu einer gefährlichen Situation auf der Eggerscheidter Straße, geführt, Privatbesitz sei in Mitleidenschaft gezogen worden.

Es sei richtig, dass Bäume im öffentlichen Raum keine Mehrarbeit machten, "wenn Laub und Aststücke einfach liegen gelassen werden". Irgendwann gerät alles in die Kanalisation, man muss nur lange genug warten, auf Wind oder bis vom rollenden Verkehr alles zermalmt wird. Esper: "Andere Zuständigkeiten, andere Kostenstellen - Verbraucher / Gebührenzahler zahlen immer." Esper befürchtet höhere Straßenreinigungskosten, wenn Bauminseln den Parkstreifen teilen.

(JoPr)