Kirche : Pfarreien wählen neuen Vorstand

Die Wahlen sind für Mitte November geplant: Peter und Paul, St. Anna und Heilig Geist. Es sind richtungweisende Entscheidungen.

Am 17. und 18. November finden in Ratingen die Kirchenvorstandswahlen statt, und das zeitgleich auch in den Pfarreien St. Anna (Lintorf, Hösel, Breitscheid) und Heilig Geist (West, Tiefenbroich).

 Der Kirchenvorstand in der Pfarrei St. Peter und Paul besteht aus 17 Mitgliedern. Dazu kommt der Pfarrer als Vorsitzender. Die 16 gewählten Mitglieder werden auf sechs Jahre bestimmt. Um die Kontinuität der Arbeit zu gewährleisten, wird alle drei Jahre die Hälfte der Mitglieder neu gewählt. Diesmal geht es also wieder um acht Personen, die zu wählen sind.

 Der Kirchenvorstand ist für die Verwaltung der Pfarrei zuständig – im staatlichen Rechtskreis „Kirchengemeinde“ – und vertritt die Kirchengemeinde. Er ist sozusagen für die Bereitstellung der Infrastruktur für das pastorale Wirken der Pfarrei verantwortlich. Somit kümmert er sich um die Finanzen, die Gebäude und sonstigen Liegenschaften sowie um das Personal der Kirchengemeinde.

 Das Geschäft mit Geld und Verwaltung spricht auch bei dieser Wahl, wie immer, eher Männer als Frauen an. Frauen melden sich eher als Kandidatinnen, wenn es um den Pfarrgemeinderat geht.

 Die Kirchengemeinde St. Peter und Paul ist zum Beispiel Trägerin von vier Kindergärten oder Kitas und von zwei Friedhöfen. Außerdem ist sie Gesellschafterin der St. Marien Krankenhaus GmbH.

 Allgemeine Hinweise zum Kirchenvorstand und zur Kirchenvorstandswahl im Erzbistum Köln finden sich für jeden, der sich dafür interessiert, unter www.erzbistum-koeln.de/, dann kann man „Kirchenvorstand“ in die Suchmaske eintragen und bekommt eine Vielzahl von Stichworten mit Erklärungen, die den Arbeitsbereich der Kirchenvorstandsmitglieder beschreibt und erklärt.

  • Pfarrer Klein hofft auf Kandidaten : Kirchenvorstand – Bewerber, bitte melden!

 Dort findet sich unter anderem der Satz: „Der Aufbau einer effizienten Verwaltungsstruktur folgt demnach den Bedürfnissen vor Ort in den Gemeinden. Wichtigstes Ziel ist die Bereitstellung einer professionellen Rundumversorgung der Haus- und Mietverwaltung durch spezialisierte, externe Dienstleister für die Mietobjekte der Gemeinden.

 Die Betreuung und Abrechnung der Mietobjekte in den Gemeinden wird ab Mitte 2017 nicht mehr aus den Rendanturen, den Rechnungs- und Kassenstellen, erfolgen. Kirchenvorstände werden wirksam von den vielfältigen, aufwendigen und zum Teil sehr komplexen Aufgaben entlastet.

 In verschiedenen Teilprojekten werden Veränderungsschritte angegangen, um auf neuen Wegen Strukturen zu verbessern und Freiräume in der Pastoral zu schaffen:

 Derzeit hängt die Vorschlagsliste des Wahlausschusses mit 13 Kandidatinnen und Kandidaten in allen Schaukästen aus. Sie ist auch im Internet abrufbar unter www.st-peterundpaul.de

 Die Vorschlagsliste kann von den wahlberechtigten Mitgliedern der Kirchengemeinde noch ergänzt werden. Die endgültige Liste wird dann zwei Wochen vor der Wahl (am 3.November 2018) veröffentlicht.

 Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl kann man auch persönlich kennenlernen. Sie stellen sich am 8. November um 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Peter und Paul, Turmstraße 9, vor.

Mehr von RP ONLINE