Ratingen : Junge Union: Grillen am See ohne Verbote

Ratingen : Junge Union: Grillen am See ohne Verbote

(ron) Saftige Steaks, knackiges Gemüse, gut gewürzte Rosmarin-Kartoffeln  – Grillen ist im Sommer eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Doch wenn man keinen eigenen Garten oder nervige Nachbarn hat, die gefühlt jeden Tag frische Wäsche im Garten hängen haben und einem das Grillen verbieten wollen,  gestaltet sich das Ganze etwas schwierig.

Öffentliche Plätze zum Grillen müssen also her. Der Erholungspark Volkardey, einer der schönsten Naherholungsorte in Ratingen, scheint dafür doch gerade prädestiniert zu sein. Doch das freie Grillen am Grünen See ist verboten. Die Gründe sind starke Rauchentwicklungen, Beschädigungen der Rasenfläche, achtlos liegengelassene Grillreste und vor allem die erhöhte Brandgefahr. Nur in der Grillhütte, die von der Stadt gegen Bezahlung gemietet werden kann, darf der beliebten Sommer-Beschäftigung nachgegangen werden.  Das könnte sich jedenfalls bald ändern. Denn die Junge Union Ratingen (JU) setzt sich jetzt für die Ausweitung legaler Grillmöglichkeiten am Grünen See ein.

„Das Grillen am Grünen See sollte nicht nur für große Gruppen möglich sein, sondern vor allem auch für kleinere. Deswegen möchten wir uns für eine Ausweitung der legalen Grillmöglichkeiten am Grünen See einsetzen. Das wäre vor allem für Familien und junge Ratingerinnen und Ratinger ein enormer Gewinn“, so die JU-Vorsitzende Ratingen Theresa Dietz.

Durch den gezielten Austausch mit der Jugend kam letztendlich die Idee auf, das Grillen am Grünen See auszuweiten. Die Junge Union konnte sich über das Thema schnell einig werden: „Ja, wir würden das Angebot auch selber nutzen. Wir haben schon vorher manchmal die Grillhütte genutzt, aber wenn man mit kleineren Gruppen unterwegs ist, wäre eine Ausweitung der legalen Grillmöglichkeiten einfach von Vorteil“, so Dietz.

Die Junge Union setzt sich für eine Ausweitung der Grillmöglichkeiten am Grünen See ein. Foto: Blazy, Achim (abz)

Die CDU-Fraktion unterstützt die Initiative und wird sie in den nächsten Tagen in die Gremien einbringen.

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