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Hoppeditz-Erwachen auf dem Rathausplatz Heiligenhaus

Sessionsauftakt in Heiligenhaus : Hoppeditz bekommt am 11.11. sein eigenes Jecken-Lied

Ein Auftakt mit Hoppeditz, eigenem Lied und eigener Garde, so planen die Heljens Jecken für den Donnerstag. Dazu kommen die coronabedingten Sicherheitsvorkehrungen.

(köh) Für alle Heljens Jecke, ob organisiert oder nicht organisiert, klingt es eigentlich wie eine Verheißung: „Karneval ist für uns ein Ganzjahresgeschäft“, sagt Dieter Düllmann, Sprecher der Heiligenhauser Karnevalsgesellschaft. Eins allerdings, das in Coronazeiten nahezu pausenlos mit Unwägbarkeiten beschäftigt ist. Trotzdem gilt ein Versprechen: „Was wir unter Coronabedingungen machen können, das machen wir auch“, sagt Düllmann. Für den 11.11. ist das schonmal eine ganze Menge, wie er gern betont.

Los geht es am Donnerstag, 11.11., „ganz langsam gegen 16 Uhr auf dem Rathausplatz“. Für 17 Uhr ist eine kleine Hoppeditz-Rede vorgesehen und weitere Wortbeiträge zum Einstieg in die närrische Session. Dann kommt der erste Coup der Jecken: „Wir werden unsere neue Tanzgarde präsentieren. Das sind sechs Mädels, die sich in Coronazeiten zusammengefunden haben“, sagt Düllmann. Dass sie praktisch nur per Videokonferenzen trainieren konnten, erwähnt er am Rande.

Damit nicht genug: Präsentiert wird auch der neue Song der Heljens Jecken. Der stammt von Norbert Karnnath und wurde speziell für diese Session kreiert und eingesungen. Inklusive Ehrgeiz, wie Düllmann betont: „Wir sind sicher: Da ist uns ein großer Wurf gelungen. wir wollen den Weg in die Karnevalscharts schaffen.“ Mit bemerkenswertem Einsatz zu Wettbewerbsgewinnern zu werden das hat bei den Heljens Jecken ja schon Beispiele in der kurzen KG-Geschichte. Immerhin hat man schon einmal beim „Kamelleregen“ abgeräumt.

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Zum Spaß an der Freud auf dem Rathausplatz kommen diesmal allerdings beträchtliche organisatorische Vorkehrungen: „ERs gilt die 3-G-Regelung. Zugang bekommt nur, wer geimpft, getestet oder genesen ist“, sagt Düllmann. Das werde auch gründlich kontrolliert. Wer zum Feiern dazu stoßen darf, bekommt ein Bändchen ums Handgelenk, so der Plan. „Es tut uns leid.,so verfahren zu müssen, aber es geht nicht anders“, sagt der Sprecher.

Und so sehr Düllmann betont, dass alle Vorhaben unter der coronabedingten Einschränkung „Stand jetzt“ stehen – es zeichnet sich Verzicht ab: So wird es keine große Sitzung in der Aula geben und auch der beliebte, vor wenigen Jahren neu erfundene Zug durch die Innenstadt wird im Jahr 2022 ausfallen müssen.