Heiligenhaus: Hofermühle: Erste Hilfe gegen Verkehrslärm wirkt

Heiligenhaus: Hofermühle: Erste Hilfe gegen Verkehrslärm wirkt

Jahrelang hatten Jürgen Knoll in Hofermühle und seine Nachbarn wenig zu lachen, wenn sie sich die Verkehrslage in dem Nadelöhr im Angertal vor Augen (und Ohren) führten. In dieser Woche nun kam ansatzweise Bewegung in die Sache.

Knoll selbst kommentiert es mit einer kleinen Portion Sarkasmus so: "Vorgestern war doch wirklich ein Bautrupp hier bei uns in der Kurve und hat ein paar Schaufeln Asphalt in die tiefsten Schlaglöcher und Ablaufränder verteilt. Nicht viel und es hat gerade einmal drei Stunden gedauert."

Was eher nach Notlösung oder Erste-Hilfe-Maßnahme klingt, brachte aber prompt ein erfreuliches Ergebnis. "Die Wirkung ist, dass die Ladung von LKW und Hängern nun nicht mehr ganz so stark auf den Ladeflächen springt und dadurch lärmt. Es ist ein wenig leiser geworden und das mit so wenig Aufwand." Knoll findet es im Übrigen "schon erstaunlich", dass die Veränderung zum Guten just eine Woche nach der Veröffentlichung eines Beitrags zum Thema "Verkehrslärm" in der Rheinischen Post eintrat.

Die Anlieger im Hofermühler Tal wünschen seit geraumer Zeit eine Tempo-30-Zone für den kompletten Kurvenbereich am Ort - und strenge Radarkontrollen obendrein.

(köh)