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Hösel bekommt ein neues Reh

Nach Diebstahl : Hösel bekommt ein neues Reh

Die Geschwister-Gerhard-Stiftung ruft zur Finanzierung zu einer Spendenaktion auf. Außerdem wird gemeinsam mit dem Bürgermeister und der Kreispolizei geprüft, wie das neue Reh vor Diebstahl gesichert werden kann.

(RP) Der Diebstahl des „Höseler Rehs“ – zugleich Wappentier des Ortes – vor einigen Wochen hat in Hösel große Betroffenheit ausgelöst. Leider sind auch die polizeilichen Ermittlungen zur seiner  Wiederbeschaffung ohne Ergebnis verlaufen.

Schon am Tag nach Entdeckung des Diebstahls hat die Geschwister Gerhard Stiftung, Eigentümerin des Rehs, wie auch die Höseler CDU in Aussicht gestellt, das gestohlene Reh durch ein neues zu ersetzen. Darauf müssen die Höseler jetzt nicht mehr lange warten. Peter Thomas, Vorsitzender der Höseler CDU, und Michael Droste, Vorsitzender der Geschwister-Gerhard Stiftung, haben sich ins Bergische Land aufgemacht und sind dort bei einem Unternehmen fündig geworden. Sie entdeckten dort eine Skulptur, die  dem ursprünglichen Reh sehr ähnlich sieht, so dass sich Michael Droste, beraten durch Peter Thomas, kurz entschloss, das „bergische Reh“ für die Geschwister-Gerhard-Stiftung zu erwerben und mit in seine neue Heimat nach Hösel zu nehmen. Dort soll es sobald wie möglich wieder an dem angestammten Platz im Höseler Kreisverkehr in der Mitte des Ortes aufgestellt werden.

„Da das neue Reh auch seinen Preis hat und die Stiftung diesen aus eigenen Mitteln nur schwer erbringen kann, rufen wir zu einer Spendenaktion auf, an der sich jeder beteiligen kann“, so Michael Droste. Die Bankverbindung lautet:  Sparkasse HRV , Kto DE 43334500000042354373 Stichwort: “Höseler Reh“. Die Firma Deepwood, bei der das neue Reh erstanden wurde, war von der Geschichte derart berührt, dass sie zugesagt hat, sich an dieser Aktion mit eine Spende zu beteiligen.

„Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Konrad Pesch und der Kreispolizei Mettmann wird jetzt geprüft, wie wir das neue ‚Höseler Reh’ an seinem Standort gesichert anbringen können“, erklärt Peter Thomas abschließend.