1. NRW
  2. Städte
  3. Ratingen

Hey-Jin Bitterwolf hat im Arkadenhof ihr vegetarisches Lokal „Jim & Joe“ eröffnet. Sie setzt auf regionale Produkte.

Gastronomie : Zum Frühstück gibt’s Rührei, Käse und Toast

Hey-Jin Bitterwolf hat im Arkadenhof ihr vegetarisches Lokal „Jim & Joe“ eröffnet. Sie setzt auf regionale Produkte.

Die Namenswahl des Bistros fiel Hey-Jin Bitterwolf und ihrem Mann Christian leicht: Nachhaltig soll das Konzept des Lokals sein, und was gibt es zukunftsträchtigeres als die eigenen Kinder?

Die Söhne Jim (8) und Joe (5) halten deshalb mit ihrem Namen her für das neue vegetarische Bistro „Jim & Joe“ im Ratinger Arkadenhof an der Mülheimer Straße 3a gleich neben „Terra Sport“. Seit einigen Wochen hat das Restaurant geöffnet, die Kunden kommen, auch wenn das Bild vor und hinter dem Arkadenhof  derzeit noch einer Baustelle gleicht.

Sie wollte etwas Unverwechselbares schaffen, etwas, das es so in Ratingen noch nicht gab. Schon seit längerer Zeit hat Hey-Jin Bitterwolf sich mit dem Gedanken getragen, genau solch einen vegetarischen und nachhaltigen Laden zu eröffnen. Aber was heißt eigentlich nachhaltig? „Wir kaufen unsere Zutaten nur auf Märkten und bei regionalen Händlern, achten darauf, dass sie möglichst unverpackt sind von Plastikverpackungen. Wir kennen unsere Lieferanten. Die Milch, die abgekocht wird, kommt zum Beispiel vom Bauern. Da können unsere Kinder sogar die Kühe noch streicheln“, sagt die 43-Jährige.

Ganz gegen den Mainstream ist auch die Einrichtung im „Jim & Joe“. Die Möbel sind alles Unikate, kein Tisch gleicht dem anderen. Hey-Jin Bitterwolf hat bestehendes Mobiliar integriert. Auch das Geschirr, die Tassen und Teller, kommen verschieden daher. Die Servietten sind aus Stoff. „Es wird nichts weggeworfen“; erklärt die Unternehmerin. Glücklich ist sie, dass Jagat Thapa Chhetri als Koch gewonnen werden konnte. Er verfügt, genauso wie Hey-Jin Bitterwolf, über viel gastronomische Erfahrung im Düsseldorfer Raum.

Und was zaubert Jagat Thapa Chhetri da so alles in seiner Küche? „Der Renner ist das Frühstück für 6,50 Euro“, hat die Inhaberin erfahren. Das Frühstück kommt auf einer dreistöckigen Etagere an den Kundentisch und sieht so gut aus, wie es schmeckt: Rührei mit Gemüse und reichlich Käse, dazu Toast. Das kleine Käsefrühstück mit Ei kostet 5,50 Euro. Dazu Bio-Cornflakes  oder gebackenes Brot für 3,50 Euro. Auch gibt es im „Jim & Joe“ hausgemachte Limonade.

„50 Prozent der Kunden kommen, weil es vegetarisch ist, und 50 Prozent wegen des nachhaltigen Effekts“, weiß Hey-Jin Bitterwolf.

Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen.