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Helios-Klinikum Niederberg rüstet sich gegen Omikron-Welle

Corona in Heiligenhaus : Klinikum Niederberg: Vorbereiten auf Omikron

Das Helios Klinikum Velbert, zuständig auch für Heiligenhaus, rüstet sich gegen die vorhergesagte „Omikron-Welle“ der Corona-Pandemie.

(köh) Es geht um maximale Vorbeugung, längst  bevor weitere alarmierende Zahlen auf den Tisch kommen. Bereits vor Weihnachten wurde zur Vorsicht ein Besucher-Stopp verhängt, während dem es nur in sehr begrenztem Umfang Ausnahmen gibt.

Die Reaktionen? „Die meisten Patienten, Angehörigen und Besucher haben großes Verständnis für den Besuchsstopp, auch wenn er besonders über die Fest- und Feiertage schwer fiel Da möchte die Familie natürlich zusammenkommen, Trost spenden und auch persönlich füreinander da sein“, sagt Helios-Sprecherin Marina Dorsch. Für das Haus aber stehe die Sicherheit und der Schutz aller Patienten sowie der Mitarbeiterschaft im Vordergrund. Außerdem: „Viele Patienten fühlen sich auch selbst sicherer in der Klinik, wenn weniger Personen ins Haus kommen. Ärztlich definierte Ausnahmeregelungen gelten für Väter zur Geburt, ein Elternteil/Sorgeberechtigter bei Kindern ohne stationäre Begleitperson und Angehörige in besonderen Härtefällen. Diese werden täglich in begrenztem Umfang ermöglicht.“

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Mit gleicher Akribie widmet man sich den Arbeitsabläufen im Klinikum. „Klinikintern haben wir eingespielte Abläufe und Konzepte. Natürlich beobachten wir die Entwicklung genau. Dazu tagte der Corona-Stab der Klinik auch während der Feiertage täglich, um eine vorausschauende Anpassung, etwa unseres Belegungsmanagements, an die sich dynamisch ändernde Lage in die Wege leiten zu können“, erläutert Dorsch. „Sollte es erforderlich sein, können wir den Klinikbetrieb entsprechend umstellen. Je nach aktueller Lage werden die verfügbaren Ressourcen bestmöglich eingesetzt. Präventiv gilt in unserem Klinikum eine allgemeine FFP2-Masken-Pflicht für Mitarbeiter und Besucher oder Begleitpersonen mit einer Ausnahmegenehmigung.“

Auch für Übergaben, Besprechungen und die Aufenthalts-/Sozialräume auf den Stationen gelten präventive Schutzmaßnahmen, etwa für das Einnehmen von Mahlzeiten in der Pause. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen werden durch die Fachkräfte der Krankenhaushygiene eng begleitet.

Und die Prognose? „Wir rechnen mit einem wieder steigenden Aufkommen an Corona-Patienten nach dem Jahreswechsel. Darauf sind wir auch weiterhin eingestellt und halten entsprechend räumlich getrennte Isolationsbereiche für Corona-Patienten und Verdachtspatienten vor.“