Ratingen: Heinz Bieger versteigert Schokoladenburg für einen guten Zweck

Ratingen: Heinz Bieger versteigert Schokoladenburg für einen guten Zweck

Was macht ein Konditormeister, wenn er nachts nicht schlafen kann? Er setzt sich hin und bastelt eine Osterdekoration, bei deren Anblick selbst gestandene Osterhasen die Löffel anlegen. Zu dieser Kategorie gehört auch die phänomenale, 75 Zentimeter hohe Schokoladenburg, die Heinz Bieger, Hausherr im Höseler Caféhaus an der Preußenstraße, aus umgerechnet 77 Tafeln (7,5 Kilo) feinster Zartbitter-Kuvertüre gefertigt hat. Kakao-Anteil des zarten Schmelzes Marke Callebaut: 70 Prozent. Die Burg steht auf Puffreis-Felsen, hat mehrere süße Türmchen und ist mit diversen Süßigkeiten verziert , darunter Gelee-Eier, Gummibärchen und Schokohühnchen – alles verzehrfähig, verspricht der Meister. Und jetzt aufgepasst: Wer interessiert ist, könnte das Prachtstück bald sein eigen nennen, denn Heinz Bieger wird es für einen guten Zweck versteigern. Der Erlös wird dem Projekt "Frühe Hilfen" des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) an der Talstraße zugute kommen, das junge Mütter unterstützt. Ziel des Projekts ist es, die Frauen für schwierige Lebenssituationen zu rüsten. Der SkF bietet seit 1995 neun kleine Wohnungen an, in denen Mütter ab 18 Jahren und ihre Kinder leben und jederzeit Hilfe in Anspruch nehmen können. In maximal drei Wohnjahren lernen die Frauen, ihr Kleinfamilien-Leben inklusive Haushaltsplanung selbst zu gestalten. Wer die gute Sache unterstützen möchte, kann ab sofort im Caféhaus, Preussenstraße 1a, Tel. 96940, verbindliche Gebote für die Schokoburg einreichen. Das Höchstgebot wird auf einer Karte neben dem guten Stück vermerkt. Der Meistbietende kann die Burg dann noch vor Ostern im Caféhaus abholen.

(RP)