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Heiligenhaus: Unternehmen fördern Klimaschutz mit Angeboten

Unternehmensverbund für Heiligenhaus : Wie sich die Schlüsselregion für Klimaschutz stark macht

Der Unternehmensverbund lädt Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Einrichtungen ein, lokale Projekte kleineren Umfangs zur CO2-Einsparung vorzuschlagen.

(RP) Im Rahmen des Projekts „Klimaschutz mit der Schlüsselregion“ werden diese Projekte von Unternehmen (mit-)finanziert und nach Möglichkeit auch tatkräftig unterstützt.

Die Schlüsselregion setzt auf Klimaschutz vor Ort: Zusätzlich zu Klimaschutzmaßnahmen in den Firmen können jetzt Schulen, Kindergärten und andere gemeinnützige Einrichtungen aus Velbert und Heiligenhaus ihre Ideen für CO2-Einsparungen an die Schlüsselregion schicken. Für die besten Vorschläge gibt es Sponsoring-Gelder von den Unternehmen der Schlüsselregion.

Vielleicht ist es der 20 Jahre alte Kühlschrank in der Kita, der dringend ausgetauscht werden müsste? Oder die alten Neonröhren, die man durch umweltfreundliche LEDs ersetzen könnte? Oder sollen neue Bäume auf dem Gelände der Wohngruppe gepflanzt werden? All dies sind Ideen für CO2-Einsparungen, die im Projekt „Klimaschutz mit der Schlüsselregion“ umgesetzt werden könnten.

Einrichtungen, die eine Projekt-Idee haben, können diese per Projektbogen der Schlüsselregion mitteilen. Den Projektbogen können sich interessierte Einrichtungen unter www.schluesselregion.de/projekte herunterladen, ausfüllen und per Mail bis 30. September an die Schlüsselregion schicken.

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„Alle geeigneten Projekte stellen wir den beteiligten Firmen vor und versuchen so, den Einrichtungen einen Sponsoring-Partner für ihr Klimaschutz-Projekt zu vermitteln. Je nach Möglichkeiten und Corona-Lage können die Unternehmen auch ganz praktisch mit anpacken“, erklärt Marie Volkhausen von der Schlüsselregion.

Die lokalen Klima-Projekte sind Teil des Firmen-Projekts „Klimaschutz mit der Schlüsselregion“, das seit Dezember 2020 läuft. Die beteiligten Firmen haben ihre CO2-Bilanzen erstellt und Maßnahmen zur CO2-Einsparung im eigenen Betrieb geplant und zum Teil auch schon umgesetzt.

„Neben der Vermeidung von CO2 in den Betrieben wollen wir mit dem Projekt „Klimaschutz mit der Schlüsselregion“ auch lokale Projekte zur CO2-Einsparung in gemeinnützigen Einrichtungen unterstützen. Das kann und soll eigene Anstrengungen der Firmen nicht ersetzen. Aber es ist ein schöner zusätzlicher Baustein für den Klimaschutz in der Schlüsselregion“, so Dr. Thorsten Enge, Geschäftsführer des Vereins.

 Ein erstes Pilot-Projekt wurde bereits erfolgreich umgesetzt: Die Firma Kreideweiss aus Neviges hat die Kolping-Kita Abenteuerland bei der Umstellung auf klimafreundliche LED-Leuchten unterstützt. So konnte der Energieverbrauch gesenkt und dauerhaft CO2 eingespart werden.

Ein Tipp kommt noch von Marie Volkhausen: „Wir empfehlen, keine zu großen Projekte einzureichen. „Unser Kindergarten braucht eine neue Heizung“ wäre bestimmt ein sinnvolles Klimaschutz-Projekt, aber deutlich zu groß angelegt. Zudem schlagen wir den Firmen keine Projekte zur Förderung vor, die im üblichen Aufgabenbereich des Vermieters liegen.“