Heiligenhaus: SPD fordert Geld für städtische Wohnungsbaugesellschaft

Heiligenhaus: SPD fordert Geld für städtische Wohnungsbaugesellschaft

(RP) Der Stadt wurde schon vor Jahren in einer Untersuchung bescheinigt, dass vor allem ältere Bürger wegziehen, weil sie hier keinen angemessenen Wohnraum finden. Daran haben auch die Neubaugebiete Grünselbeck und Panoramagarten oder die Neubauten an der Kettwiger Straße wenig geändert.

Auch in Heiligenhaus sinkt nach SPD-Angaben der Bestand an Sozialwohnungen, der sich bundesweit von 2002 bis 2017 mehr als halbiert hat, kontinuierlich. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom Januar stellt zudem klar, dass auch eine Wohnungsbaugesellschaft nicht zum unbefristeten Angebot von Sozialwohnungen verpflichtet werden kann. Die Sicht der Sozialdemokraten: „Eine nachhaltige Bewirtschaftung und dauerhafte Erhaltung der Sozialwohnungen wäre das Gebot der Stunde.“

Dies könne nur noch mit einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gelingen, nachdem sich die Privatisierung zahlreicher öffentlicher Wohnungsbestände als schwere Fehler erwiesen habe. „Nicht umsonst hat die Stadt Düsseldorf in ihrem 15 Punkte-Plan zur Wohnraumversorgung die Stärkung ihrer städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWD nach ganz oben gestellt“, heißt es in einer SPD-Mitteilung. „Für Heiligenhaus wird es Zeit, dass der bestehende Ratsbeschluss zur Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft jetzt zügig umgesetzt wird, um auch hier nachhaltig preiswerten Wohnraum errichten und sichern zu können.“ Die SPD hat für den Haushalt 2019 erneut die Einstellung von 25.000 Euro für die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft beantragt.

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