Heiligenhaus: Rund um den dritten Advent lockt von 13. bis 16. Dezember 2018 vier Tage lang der Weihnachtsmarkt in die Stadt.

Weihnachtsmarkt in Heiligenhaus : Ein Weihnachtsmarkt mit Herz

Vom 13. bis zum 16. Dezember lockt der Weihnachtsmarkt in die Stadt. Mit dabei: Freunde aus den Partnerstädten.

Eichhörnchen, Adler und Wiedehopf – ohne die possierlichen, mit der Kettensäge geschnitzten Holztierchen ist der Heiligenhauser Weihnachtsmarkt einfach nicht komplett. Details wie diese machen ihn nämlich aus: Ob es der winterliche Weihnachtswald im Rathaus-Innenhof ist, wo die Holz-Kunstwerke, das Lichtermeer und auch die belebte Krippe in beisnnlicher Atmosphäre zu finden sind, oder die 27 von Heljenser Kindern geschmückten Tannenbäume und natürlich auch das Bühnenprogramm, das komplett von Heiligenhausern gestaltet wird, wenn das Kulturbüro zum Weihnachtsmarkt lädt, dann gibt es zahlreiche Anziehungspunkte. Von Donnerstag, 13. bis Sonntag, 16. Dezember wird es rund um das Rathaus wieder festlich.

„Der Zwönitzer Stollen ist auch schon bestellt“, kündigt Organisatorin Veronika Kautz an. Das Gebäck aus der Partnerstadt gehört ebenso zu diesen Zutaten, die den Markt zu etwas Besonderem machen. „Da kommen auch Leute, die sonst schon länger weg sind, gerne wieder“, weiß die Mitarbeiterin des Kulturbüros.

„Es ist auch mal schön, wenn sich eben nicht viel verändert und der Grundcharakter des Weihnachtsmarktes genau so erhalten bleibt“, sagt auch Förster Hannes Johannsen. Der steckt, ebenso wie seine Frau Irid, die für das Bühnenprogramm zuständig ist, schon wieder tief in den Vorbereitungen für vier Tage, die er, trotz viel Arbeit, selbst genießen kann. „Da ist es schön, dass auch die Verwaltung dahinter steht und mir die Zeit dafür zugesteht.“

Viele Helfer machen das nicht nur für den Markt, sondern auch für sich, sagt er. Beim Aufbau helfen in diesem Jahr zum Beispiel Realschüler, sie haben im vergangenen Jahr Spaß daran gefunden. „Und bei manchen Schulklassen gehört der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt fest zur Weihnachtsfeier“, weiß Irid Johannsen. Ihr Mann fügt an: „Dadurch, dass so viele Heiligenhauser dabei sind, ist ein Stück mehr Herz dabei, das überträgt sich auf alle, die zu Gast sind.“

Weihnachtsmarkt, das sei auch ein Stück weit Heimat, findet Veronika Kautz. Zum Beispiel gehören Forellen mit auf den Heiligenhauser Weihnachtsmarkt: „Dieses Mal aber nicht vom Frohsinn, die sind aber trotzdem mit einem Stand dabei.“ Ebenso wie viele andere, die dekorative Angebote, oder auch Kulinarische Köstlichkeiten feilbieten, wie zum Beispiel erstmals ein Coffee-Bike. Auch Freunde aus den Partnerstädten sind mit von der Partie.

„Mittlerweile haben wir auch keine Probleme mehr, die Bühne zu besetzen. Im Gegenteil, es herrscht so viel Interesse, dass wir beim Programm richtig puzzeln müssen“, sagt Irid Johannsen. Das Besondere auch hier: Alle Auftritte sind Geschenke – das knappe Budget wird nicht belastet. Der Abschluss, das offene Singen mit Hannes Johannsen und Lutz Strenger, mausert sich gerade zu einer neuen Tradition: „Das verbindet ungemein, weil die Leute das gerne machen“, weiß Programmplanerin Johannsen.

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