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Heiligenhaus: Reihentestung im Diakoniezentrum

Diakoniezentrum Heiligenhaus : Reihentestung an der Schulstraße – Ergebnis am Freitag

16 Bewohner und neun Mitarbeiter sind aktuell positiv auf den Coronavirus getestet. Besuche bleiben trotzdem möglich, dazu sind aber besondere Vorsichtsmaßnahmen verbindlich.

(köh) Weiter setzt die Diakonie für das Seniorenzentrum an der Schulstraße auf engamschige Testverfahren. Für den Donnerstag war eine Reihentestung angesetzt, deren Ergebnisse nach Angaben des Träger im Lauf des Freitags erwartet werden.

Am Donnerstagnachmittag stellte sich die Lage so dar: „16 Bewohner sind Stand heute positiv auf Covid-19 getestet“, so Diakoniesprecherin Renate Zanjani. Damit wurde im Vergleich zum Mittwoch ein Fall mehr detektiert.

Die Krankheitsverläufe hätten sich in allen Fällen bisher nicht verschlechtert und seien „erfreulicherweise weiter eher asymptomatisch“.

Eine weitere Mitarbeiterin hat ein positives Testergebnis. Aktuell sind neun Mitarbeiter erkrankt. Zahjani hierzu: „Bei den Mitarbeitenden zeigt sich eine leichte Symptomatik. Wir wünschen alle Erkrankten baldige Gesundung und hoffen auf milde Krankheitsverläufe.“

Die Ergebnisse der Reihentestung durch das Kreisgesundheitsamt werden für Freitag erwartet. In dem Seniorenzentrum leben 78 Bewohner, 75 Mitarbeiter arbeiten an der Schulstraße.

Besuche bleiben trotz der angespannten Lage möglich. Aber: „Für die Einrichtung gelten weiterhin besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Die Besuchsregelungen sind mit der Heimaufsicht im Kreis Mettmann abgestimmt. Sie dürfen nur nach vorheriger Anmeldung in gesonderten Besuchsbereichen stattfinden oder nach engmaschiger Begleitung und nach Absprache in den Bewohnerzimmern.“

Und es gibt eine weitere Besonderheit: Aufgrund der ab Freitag geltenden Verordnung zum Schutz von Pflegeeinrichtungen dürfen Besucherinnen und Besucher diese nur mit FFP2-Masken betreten, nicht mit anderen Mundschutz-Varianten. Diese Masken können nicht von der Einrichtung vorgehalten werden. „Aus diesem Grund bitten wir die Besucher, die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales geforderte FFP2-Maske mitzubringen“, heißt es weiter in der Mitteilung der Diakonie.

Die Perspektiven: „Die Schutzmaßnahmen für Bewohner und Mitarbeiter werden kontinuierlich der aktuellen Situation angepasst und überprüft.“ Zugleich habe man im Blick, „dass die Datenlagen im Tagesverlauf Schwankungen unterliegen“.